Der Beginn des Spiels verlief suboptimal für die Damen der TSG. Schnell gerieten sie in einen 0:2 Rückstand, ehe man selbst ein netzte. Über die Zwischenstände 2:5, 7:5 verlief die erste Halbzeit sehr ausgeglichen und keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Beide Mannschaften spielten körperbetont  und engagiert. Leider war das Engagement einiger Gästespielerinnen wohl etwas zu groß und das Einsteigen in einigen Situationen etwas überhart.  Mit einem Halbzeitstand von 8:10 auf der Anzeigetafel ging man in die Kabine.

Die Marschrichtung für den zweiten Abschnitt war klar: weiter aggressiv in der Abwehr verschieben und im Angriff Druckvoll in die Lücken stoßen. Genau das wurde Anfang der zweiten Halbzeit auch zum Großteil umgesetzt. Die Damen erkämpften sich somit eine zwei Tore Führung zum 14:12. Anstatt zu versuchen diese zwei Tore Führung zu halten oder gar auszubauen, fing man wieder an unvorbereitet und überhastet abzuschließen. Die Gäste nutzen so ihre Chance und egalisierten den Vorsprung. Beim Stand von 15:15 stand das Spiel auf Messers Schneide – doch leider netzte die HSG ihr Chancen ein, während wir das Druckvolle und schnelle Spiel wieder nicht wie in der gewünschten Form umsetzten. Auch mit einer offenen Manndeckung, 2 Minuten vor Schluss, gelang es nicht das Spiel noch einmal zu drehen. Das Endergebnis 16:19 spiegelt nicht im Geringsten wieder, wie knapp dieses Spiel im Endeffekt war.

Ein verdienter Sieg der Gäste war dies sicherlich nicht! Ein Remi währe dem Spielverlauf wohl eher angemessener gewesen. Auch die Unterstellung man hätte in der TSG Gästekabine die Duschen heiß laufen lassen und die Heizkörper aufgedreht um den Gegner in einer „Sauna” zu empfangen, sind doch sehr fraglich. Wo man doch selbst möchte, dass noch warmes Wasser nach dem Spiel vorhanden ist – was nicht immer gewährt ist wenn man die Halle kennt. Die weiteren Provokationen des gegnerischen Berichts möchte ich hier nicht Kommentieren.

Alles in allem ein aufregendes Spiel…