Von Beginn an war klar, dass der Gegner nicht den Hauch einer Chance hatte. Zwar begann Bürgel auf Sparflamme, aber das reichte aus, um nach 15 Minuten auf 6:1 davon zu ziehen. Aus einer stabilen 6:0-Abwehr heraus wurde im Laufe des Spieles immer besser mit Tempo nach vorne gespielt und Seligenstadt wirkte teilweise überfordert. In der Abwehr war man immer den Schritt schneller als der Gegner und ließ kaum Torchancen zu. Im Angriff wurden schöne Kombinationen gespielt und klarste Torchancen erarbeitet. Leider fand der Ball nicht immer den Weg ins Netz und so stand es zur Halbzeit 14:3 für die TSG, womit Seligenstadt noch sehr gut bedient war.

In der Halbzeitpause wurde im Team Ziele definiert, um weiterhin genügend Motivation für die zweiten 30 Minuten aufzubringen.In diesen zweiten 30 Minuten glich das Spiel dem der ersten Halbzeit. Einzig die Abwehr der Bürgeler Mädchen wurde etwas zu nachlässig und fasste nicht mehr konsequent genug hin. Dadurch kam Seligenstadt zu einigen guten Torchancen, die sie zum Glück nicht richtig zu nutzen wussten. Trotzdem netzte der Gegner nun häufiger ein und das angedachte Ziel nur 6 Gegentore zuzulassen musste schnell revidiert werden. Nach vorne spielte die TSG weiterhin mit viel Druck und kam zu sehenswerten Treffern aus dem Rückraum. So wurde das Ziel, 30 Tore im Angriff zu machen, erreicht. Einziger Kritikpunkt im Angriff war, dass zu wenig Bewegung ohne Ball stattgefunden hat und man häufig zu dicht auf der gegnerischen Abwehr agierte.

Am Ende hieß es völlig verdient 31:11 für Bürgel, womit die Mädels aber leider ihr Kabinenfest verspielten.