In der ersten Halbzeit, zeigte der Gastgeber Bürgel, wer Herr im Hause ist. Schnell ging man auf 4:0 in Führung. Zwar kamen die Gäste nochmals auf 6:3 heran, aber durch gute Einzelaktionen unserer älteren Spieler setzten wir uns wieder auf 9:3 vom Gegner ab. Das Trainergespann um Marco Fischer und Marcel Vogt stellte sich nun schon darauf ein, in der zweiten Halbzeit die jüngeren Spieler auf den Rückraumpositionen Erfahrung sammeln zu lassen. Beim Stand von 11:5 ging es dann in die Halbzeit.

Beginn der zweiten Spielhälfte. Die Gäste halten mit. Bis zum 16:10 blieb es bei den 6 Toren Vorsprung. Die Betonung in der ersten Spielhälfte liegt auf Einzelaktionen und nun hatte der Gegner gerade diese Spieler im Griff, was aber bis zu diesem Zeitpunkt durch spielerische Komponenten ausgeglichen wurde. Eine Auszeit wurde genutzt, dass dies das weitere Mittel gegen den stärker werdenden Gegner ist. Aber anstatt dies zu verinnerlichen, verrannte man sich nun nur noch mehr in Einzelaktionen und den damit verbundenen Ballverlusten. 18:15, 21:18, das Spiel drohte zu kippen und die geplanten Umstellungen hinfällig. Aber gekämpft haben sie und so gewann man am Ende verdient mit 23:19.

Es spielten: Lucas Hoffmann (Tor), Armin Ibrisagic (Tor), Finn Fischer (Tor, 3), Leon Lampe, Timon Artelt (5), Marc Kaiser (4), Ann-Kathrin Schlereth (1), Maximilian Schmitt, Silas Dietermann (10/1), Mick Reynolds

Fazit: Handball ist kein Spiel, wo man alleine schnell nach vorne prellt und aufs Tor wirft. Sondern das schnelle Zusammenspiel, die Übersicht wo Mitspieler frei sind, frühzeitig zum freien Spieler passen. Der dann frei aufs Tor werfen kann. Das zeichnet das Spiel und auch einen guten Spieler aus. Ist zwar für die Kleinen schwer zu lernen, aber deshalb trainieren wir ja.  

Das schreibt der Gegner:

Gegen die TSG Bürgel, die in der laufenden Saison erst ein Spiel verloren haben, wussten wir, dass es schwer werden würde. In der ersten Halbzeit bekam die OFC Abwehr die drei stärksten Spieler von Bürgel kaum in den Griff, was sich dann im Laufe des Spiels verbesserte, aber diese Spieler auszuschalten ist praktisch nicht möglich.Im Angriff konnte der OFC mit schnellen Vorstößen punkten und insbesondere in der 2. Halbzeit das Spiel ausgeglichen gestalten. Leider wurden noch zwei 7 m vergeben. Anerkennung verdient die kämpferische Leistung. Die OFC – Jungs haben nie aufgesteckt.

Es spielten: Tor Max Meuer; Justus Hamann, Marvin Diehl (2), Sören Pröse (4), Linh Nguyen, Torben Bayer (2), Pascal Orzechowski (7), David Knezevic (1), Maximilian Hebisch (3)