Da der angesetzte Schiedsrichter nicht anwesend war, erklärte sich der Trainer der HSG Isenburg/Zeppelinheim dazu bereit die Partie zu pfeifen. Mit leichter Verzögerung ging es dann auch los. Die Gastgeberinnen spielten recht langsam und pomadig und Bürgel nutzte die eigene Schnelligkeit aus um in Führung zu gehen. Oft kam man über Tempogegenstöße zum Torerfolg, da die HSG häufig im Angriff den Ball verspielte, aber viel häufiger verspielte man beim Vorwärtsdrang den Ball oder traf nur das Gehäuse, bzw. die gegnerische Torfrau. Bürgel hätte eigentlich zur Halbzeitpause gefühlt mit zehn Toren führen müssen, aber den gefallen taten sich die Spielerinnen leider nicht. So stand es zur Halbzeit 12:10 für die TSG Mädchen.

Auch in der zweiten Halbzeit war es fast dasselbe Bild. Über Schnelligkeit konnte man die HSG auf Distanz halten, sich aber nicht entscheidend absetzen. Der Abwehr fehlte ab und an der Mumm um das Angriffsspiel effektiv zu unterbinden. Im Angriff selbst tat man sich gegen den groß gewachsenen Gegner recht schwer. Spielzüge fanden kaum Anwendung und auch einfach Pässe kamen oft nicht bei der Mitspielerin an. Natürlich war auch die ein oder andere Entscheidung des zum Schiedsrichter umfunktionierten Trainer etwas unglücklich, aber darüber sollte sich die TSG nicht weiter beklagen. Entscheidend war die Torausbeute, und die war leider recht dünn. Die Mädels verteidigten in den letzten Minuten den Vorsprung und waren am Schluss glücklich, dass die Partie endlich zu Ende war.