Bürgel verschlief die Anfangsphase völlig. In der Abwehr agierte man gegen ein sehr leicht durchschaubares Angriffsspiel des Gegners viel zu statisch und langsam. Ohne großartig Druck aufzubauen gelang es Bieber immer wieder zu einfachen Torchancen zu kommen, da die nötige Bissigkeit und Laufbereitschaft in der Abwehr fehlte. Das Spiel nach vorne fand bei der TSG so gut wie nicht statt. Leichtfertig gingen die Bälle im Mittelfeld verloren und wenn man doch bis zur gegnerischen Abwehr kam, war spätestens dort aufgrund verschiedenster technischer Fehler Schluss. So kam es, dass Bieber eine 7:3-Führung heraus spielte.

Mitte der ersten Halbzeit legten die TSG-Mädels endliche den Schalter um. Durch eine defensivere Abwehr holte man sich hinten Sicherheit und ließ dem Gegner kein Durchkommen mehr. Das Umschalten ins Angriffsspiel funktionierten nun besser und mit viel Tempo und schönen Passkombinationen spielte man Bieber ein ums andere mal aus. Bis zur Halbzeit wandelten die Mädchen den Rückstand in eine 7:11-Führung um.

In den zweiten 30 Minuten knüpften die Bürgeler Mädels da an, wo sie Ende der ersten Halbzeit aufgehört haben. Aus einer kompakten Abwehr wurde mit leichten Ballgewinnen druckvoll nach vorne gespielt und konsequent abgeschlossen. Wenn man dem Gegner nicht gerade über Tempogegenstöße keine Zeit zum Formieren der Abwehr ließ, wurden die vorhandenen Lücken in dieser genutzt. Und war ab und an doch kein Durchkommen, bewiesen die Mädels Überblick und brachten den Ball meist sicher zur frei stehenden Mitspielerin. Die Frage, wer als Sieger vom Platz gehen würde, war schnell beantwortet. Am Ende hieß es völlig verdient 14:24 für Bürgel.