Mit einem Spieler mehr, nutzen die Kleinen die weiteren Freiräume. Sie spielten schnell nach vorne und überzeugten mit schönen Pässen an den Kreis. 6:0 ging die TSG Bürgel in Führung. Mit dem 6:1 traf der Gegner zum ersten Mal und merkte, dass man sich nicht kampflos ergeben musste. 7:2, 10:4 trotz Unterzahl warfen sie ihre Tore. 13:5, 13:7 jetzt hatten wir eine Phase, wo wir die guten gegnerischen Spieler laufen ließen. Und hätten wir nicht Lukas Hofmann im Tor gehabt, wären es noch mehr Gegentore gewesen. Eine kurze Auszeit wurde genutzt, um das Abwehrverhalten zu korrigieren. Dies zeigte diesmal auch Wirkung, und man setzte sich auf 17:7 ab. Beim Stand von 19:8 ging es dann in die Kabine.

Die zweite Halbzeit, das schnelle Passspiel klappt noch besser. Von Spieler zu Spieler fliegt der Ball, bis er einer frei auf das gegnerische Tor werfen kann. Natürlich, wir hatten einen Spieler mehr auf dem Feld. Aber es war schön zu sehen, wie die „Älteren“ immer wieder auch die „Jüngeren“ zum Anspiel suchten. Auch wenn sie sich selbst hätten durchkämpfen können. Schön war es auch, was die Kleinen des Gegners zeigten. Trotz hohen Rückstandes ließen sie nie ihre Köpfte hängen, kämpften und holten ihre letzten Kraftreserven heraus. Auch wenn dann ein wenig umgestellt wurde, war das Endergebnis von 31:13 nur noch Formsache.

Fazit: Okay, schon ein wenig unfair, wenn man einen Spieler mehr auf dem Platz hat. Aber dieser Umstand sollte dafür genutzt werden, dass Zusammenspiel weiter zu fördern. Denn dies wird in den folgenden Jugenden wichtiger sein, wie das aufs Tor prellen und werfen. Nehmen wir die 2000er, die uns nächstes Jahr verlassen. Silas sieht schon sehr frühzeitig die Mitspieler. Marc und Ann-Kathrin haben einen großen Sprung getan. Von Ihnen profitiert die Mannschaft und in diesem Spiel insbesondere Finn. Also, es zählen nicht nur die Tore die ein Spieler wirft. 😉

Es spielten: Lucas Hoffmann (Tor), Armin Ibrisagic (Tor, 1), Leon Lampe (1), Julia Baldus, Marc Kaiser (7), Ann-Kathrin Schlereth (5), Finn Fischer (8), Maximilian Schmitt (3), Silas Dietermann (5), Mick Reynolds (1/1)