Vor dem Spiel kamen zu allem Ärger schon drei Absagen hinzu. Mit Lorena Rohr (Privat verhindert), Maren Lipps (Krank) und Michelle Schmitt (Verletzt) fehlten schon drei wichtige Spielerinnen. Auch die nötige Einsatzbereitschaft schien noch zu fehlen, dies machte sich schon beim Aufwärmen bemerkbar. „Dieses besondere Gefühl das man hat, dieses „Kribbeln” habe ich bei keiner meiner Spielerinnen festgestellt. Und so wie man sich Aufwärmt so spielt man am Ende auch.” so Trainer Wolf.

Die Gäste (mit nur 7 Spielerinnen angereist) erzielten zu Beginn das erste Tor, ehe man mit 4:1 die Führung übernommen hat. Man wollte den Gegner mit schnellem Spiel nach vorne die Kraft rauben, doch wie beim Aufwärmen schon, fehlte die Einsatzbereitschaft sowie die Körpersprache. Somit schaffte man es nicht, sich entscheidend abzusetzen. In der Abwehr wurde nicht richtig gearbeitet und der Gegner nutzte, wenn auch manchmal Glücklich, seine Chancen für einen Torwurf. Somit ging man nur mit einem 10:6 in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit dann das gleiche Bild. Und wenn es mal nicht läuft, kommt bekanntlich auch noch Pech hinzu. Alleine 23 technische Fehler, darunter 9 Fehler durch betreten des Kreises waren es, die das Spiel weiterhin stocken ließ und es der Gästemannschaft aus Gelnhausen möglich machte, auf einen Treffer zum 14:13 heran zu kommen. Durch eine Auszeit und einer erneuten Umstellung gelang es sich noch mal auf 18:14 abzusetzen und den 18:15-Sieg zu holen.

„Es muss wieder Spaß machen! Es fehlt im Moment an der persönlichen Einstellung. Keiner meiner Spielerinnen brachte eine halbwegs zufriedenstellende Einstellung an den Tag. Ob es daran liegt das man andere Spiele im Kopf hat oder das man es im Moment einfach nicht besser kann, ist schwer zu sagen. Doch eines sollte klar sein, so(!!!) geht es nicht weiter.” so Wolf nach dem Spiel.

Es spielten:
Lara Winterstein (11 Paraden); Debora Mastroserio (9/2), Melanie Tremmel (3), Eileen Demes (3), Lina Appel Bonilla (2), Catharina Schmitt (1), Tanita Frank, Sammy Memovic, Maike Sittler, Katharina Schäfer, Larissa Scheuermann, Nina Chowanietz.