Von Beginn an entwickelte sich ein träges Spiel, in dem die Bürgelerinnen nur selten ihre Schnelligkeit ausnutzten. Viel zu oft wurde der Ball gemütlich in den eigenen Reihen gespielt, ohne die Abwehr unter Druck zu setzen. Es wollte keine richtige Laufbereitschaft mit und ohne Ball im Angriff aufkommen, weshalb kaum Lücken in der gegnerischen Abwehr entstanden. Auch fehlte es an der nötigen geistigen Frische ohne die man im Angriff zu harmlos agierte. In der Abwehr reagierten die Damen der TSG oftmals zu spät und es fehlte an der letzten Konsequenz, den Gegner zu attackieren und am Torwurf zu hindern. Bieber wusste allerdings kein Kapital aus der Bürgeler Passivität zu schlagen und so ging Bürgel mit einer 4 Tore Führung in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel. Nachdem Bieber bis auf 1 Tor wieder heran kam, lebte bei den TSG-Damen die erste Welle auf und man konnte sich Tor um Tor absetzen. Am Ende hieß es 19:27 für Bürgel. Das Ergebnis fiel allerdings für die gezeigte schwache Leistung unverdient hoch aus.