Das Spiel gegen die Gäste begann jedoch zu Anfang schleppend. Die Spieler waren noch nicht ganz bei der Sache, unnötige Abspielfehler und Ballverluste waren die Folge. Auch die Abwehr fand noch nicht so ganz Ihren Rhythmus. Bis zum 3:3 war die TG Hainhausen ein ebenbürtiger Gegner. Doch dann war die Nervosität wie weggeblasen. 8:3, 13:4 baute man schnell die Führung aus und gab dem Gegner bis zu Halbzeitstand von 16:5 nicht den Hauch einer Chance.

Die zweite Halbzeit wurde nun genutzt, den 2001er mehr Spielanteile auf den verantwortungsvolleren Positionen zu sammeln. So durfte der ältere Timon Artelt schon mal das Tor hüten. Und auf den Rückraumpositionen durften nun auch die Jüngeren ran. Dem Angriffsspiel tat dies keinen Abbruch, lediglich in der Defensive stand man nun nicht mehr so richtig beim Gegner. Bis zum 20:10, 22:12, 25:14 war das Spiel recht ausgeglichen. Was sicherlich aber auch an den vielen Umstellungen lag. Ab dem Spielstand von 29:15 durften dann alle 2000er die Ersatzbank hüten. Die Jungen nun auf sich allein gestellt, zeigten aber schöne Ansätze und was in Ihnen steckt. Am Ende stand es verdient 31:17 für die TSG Bürgel.

Es spielten: Lucas Hoffmann (Tor), Timon Artelt (Tor, 5), Armin Ibrisagic (Tor, 1), Marc Kaiser (5), Leon Lampe (1), Finn Fischer (6), Maximilian Schmitt (3), Silas Dietermann (6), Daniel Zahn (2), Ann-Kathrin Schlereth (2)

Fazit: Es macht wirklich Spaß den Kleinen zu zusehen. Zwar ist das Abwehrverhalten noch ausbaufähig, aber diese Passkombinationen im Spiel nach vorne, habe ich so bei keiner Mannschaft in dieser Klasse gesehen. Der Druck zum Tor und dennoch der Blick zum freien Mitspieler ist für dieses Alter schon sehr gut ausgeprägt. Denn meist sind sonst nur Einzelaktionen der weiter entwickelten Spieler zu sehen. Aber ab der D-Jugend kommt man damit nicht mehr weit.