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2010EJAbschlussDas wir gegen den Tabellenvorletzten gewinnen würden war klar und daher stellten wir den jüngeren Jahrgang von Beginn an auf das Parkett. Nur Silas durfte das Tor hüten. Dieses Experiment sollte den Akteuren zeigen, was sie nächste Saison erwartet.

Mit den neuen Aufgaben konfrontiert starteten die Kleinen in das Spiel. Tore waren zu Beginn auf beiden Seiten Mangelware. Die Umstellung war ihnen anzumerken, aber sie kämpften und spielten ihre Chancen heraus. Wären nicht die vielen ungenauen Pässe und Ballverluste beim Alleingang gewesen, hätten sie in Führung gehen können. Silas Dietermann im Tor sorgte zudem dafür, dass die TSG Bürgel nicht in den Rückstand geriet. So verlief die erste Halbzeit, auch nachdem zwei des älteren Jahrgangs das Spielfeld betreten durften, ausgeglichen. Was aber auch daran lag, dass wir einen Spieler der Gastgeber nicht in den Griff bekamen. Er warf 5 von den 7 gegnerischen Toren. Beim 8:7, aus Sicht der TSG Bürgel, wurden dann die Seiten gewechselt.

2010EjAbschluss2Anpfiff zur zweiten Spielhälfte. Die TSG Bürgel wie ausgewechselt und konzentrierter bei der Sache. 10:7, 10:8, dies sollte der letzte Treffer der SG Hainburg sein. Schnelles kombinationsreiches Spiel nach vorne, mit genaueren Pässen und weniger Fangfehlern, brachte den vermissten Erfolg aus der ersten Spielhälfte. Die Jungs spielten den Gegner in der Offensive schwindelig und auch die Deckung stand nun besser postiert. Und kam doch mal ein gegnerischer Angreifer durch, dann war da noch Marc Kaiser im Tor. So warf das Team um Trainergespann Marco Fischer und diesmal Manfred Lampe Tor um Tor. Nach 14 Toren in Folge der TSG Bürgel pfiff der Schiedsrichter beim Stand von 24:8 das Spiel ab.

2010EjAbschluss3Und nach dem Spiel gab es dann die verdienten Medaillen für den wahren Offensiv-Meister. Gefolgt von einer starken HSG Dreieich II.

Es spielten: Silas Dietermann (Tor, 2), Marc Kaiser (Tor, 2), Finn Fischer (8), Lucas Hoffmann (1), Timon Artelt (3), Armin Ibrisagic (3), Leon Lampe (1), Maximilian Schmitt (3), Mick Reynolds (1), Mario Kaiser

Fazit: Das über weite Strecken der ältere Jahrgang im Spielgeschehen fehlte merkte man den Jüngeren doch an. Dies war zu erwarten und doch zeigten sie in der 2. Spielhälfte mehr Mut, mehr Selbstvertrauen und auch mehr Konzentration. Daran müssen wir nun arbeiten, gerade weil die spielerische Übersicht von Silas Dietermann und das Abwehrverhalten von Marc Kaiser fehlen wird in der nächsten Saison. Aber ich bin da guter Dinge.