Spiel 1: HSG Baunatal – TSG Bürgel 10:15 (7:9)

Im ersten Spiel traf man auf die HSG Baunatal, den vermeintlich schwächeren, allerdings körperlich überlegenen Gegner der 3er Gruppe. Die Mädels zeigten sich von dieser Situation jedoch wenig beeindruckt und wussten von Beginn an um was es geht.

So startete man gleich aus einer aggressiven Abwehr heraus und zeigte dem Gegner, dass die 2 Punkte wenn überhaupt,  nur über Kampf zu holen sind. Im Angriff hatte man zwar etwas Mühe die großen Lücken in der Abwehr zu sehen und die daraus folgenden Torchancen zu nutzen,  doch nach und nach kam man besser ins Spiel und bekam neben der Abwehr auch im Angriff die nötige Sicherheit. So ging man zur Halbzeit mit 9:7 in Führung.

Nach der Halbzeit bot sich das gleiche Bild. Aggressiv gegen die einzige wurfgewaltige Spielerin der Gegner verteidigend, und mit sicherem Spiel im Angriff brach mach den Willen der Baunataler und zog Tor um Tor davon. Am Ende hieß es verdient 15:10.

Spiel 2: TSG Bürgel – HSG Bensheim/Auerbach 10:12 (6:6)

Im zweiten Spiel traf man auf die Gäste aus Bensheim/Auerbach. Durch den Sieg der Bensheimer gegen Baunatal war schon jetzt klar, dass man die nächste Runde erreicht hat.

Aus diesem Grund legten die Trainer viel Wert darauf, im Angriff Konzepte auszuprobieren. Hatte man nun die Gelegenheit gegen eine robuste und gut stehende Deckung ohne große Konsequenzen zu testen. In der Abwehr stand man wieder von Beginn an gut und auch im Angriff konnte man sogleich Akzente setzen. So wurde jeder Angriff in ein Tor umgemünzt. Man bot dem Gegner keine Gelegenheit seine Schnelligkeit im Tempogegenstoß auszuspielen und ging am Ende mit 6:6 in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit erwische Bensheim den besseren Start und die Mädels aus Bürgel hatten hier und da Probleme, das Spielgerät unter Kontrolle zu bringen. Erst nach einigen Minuten hatte man sich wieder gefangen und spielte auch vorne wieder guten Handball. Am Ende der Partie stand es 10:12 für Bensheim. Den TSG-Mädchen fehlte ein Tick mehr Konzentration, der den Unterschied ausmachte.

Es spielten: Lisa Califice, Franziska Schäfer; Denise Hose, Jacqueline Weber, Lara Demes, Alina Nesselhauf, Meltem Güven, Merit Specht, Carlotta Baumhöfner, Lynn Hoddersen, Jana Stübing, Viviana Mastroserio

Aus Sicht der Trainer und Spieler konnte man mit dem ersten Turnier sehr zufrieden sein. Bot es einem die Möglichkeit gerade im zweiten Spiel ohne Druck einiges zu versuchen und das am Ende doch mit viel Erfolg.

Die nächste Qualirunde findet am Wochenende 14./15. Mai statt. Gegen Wen und Wo man spielen wird steht noch nicht fest. Man kann aber davon ausgehen, dass mit der gezeigten Leistung vom Sonntag auch dann einiges möglich sein wird.