Los ging es am gestrigen Samstag um 12.00 Uhr bei leider nicht all zu schönem Wetter an der Jahnhalle in Bürgel. Gepäckstücke wurden in der Halle verstaut, um vom nachfahrenden Begleitfahrzeug eingesammelt zu werden, und ab ging es die 30 km Richtung Ronneburg. Auf dem Weg zur Burg machte man auf der Hälfte der Strecke in Langenselbold eine Pause, um sich mit einem leckeren Eis zu stärken. Dies hatten die Mädels auch nötig, denn auf dem Rest der Strecke zur Ronneburg warteten knapp 300 Höhenmeter auf ihre Bewältigung. Oben an der Burg angekommen rinn der Schweiß über die roten Gesichter und es mußte erst einmal kräftig Luft geholt werden. Bevor es in die Burg und zum Armbrust- bzw. Bogenschießen ging, mußten noch zwei defekte Reifen repariert werden.

Die Burg war aber noch nicht das Endziel unserer Fahrt. Also ging es wieder auf die Räder und man startete die 10 km nach Büdingen zur Jugendherberge. Büdingen war schnell erreicht, die Unterkunft auf dem Berg leider nicht. Die Mädels mußten an ihre Grenzen gehen, um den langen und steilen Anstieg zur Herberge zu meistern. Dabei wurde das Rad von einigen mehr und von anderen weniger geschoben. Oben angekommen sprachen die Gesichter für sich …

Nach dem Beziehen der Zimmer, einer warmen Dusche und auf die bestellte und wohlverdiente Pizza (oder auch Nudeln) wartend, sah die Welt aber schon wieder viel besser aus. Vor der Jugendherberge wurde dann gegessen und getrunken und danach ließ man den Tag gemeinsam im Gespräch oder schlafend in der Runde ausklingen.

Um 8.45 Uhr traf man sich heute wieder zum Frühstück und packte danach die Taschen, um die 40 km Rückweg nach Bürgel ohne Zwischenstopps in Angriff zu nehmen. Alle Mädels sind wohlbehalten wieder zuhause angekommen, von einigen Schmerzen in den Beinen, der Gesäßgegend oder dem Oberkörper mal abgesehen. Die anstehende einwöchige Trainingspause haben sich die Mädels wirklich verdient.

Danke noch mal an unsere erfahrenen Begleitradfahrer, die ein Auge darauf hatten, dass alle Mädels gut über die 2 Tage gekommen sind, uns den Weg zeigten und die Fahrräder fahrtauglich hielten.