In der Vorrundengruppe hatte man es mit den Teams aus Kastellaun (BOL), Weiterstadt/Braunshard/Worfelden (OL) und Budenheim (BOL) zu tun. Im ersten Spiel gegen Kastellaun war Bürgel die spielbestimmende Mannschaft und zog Tor um Tor davon, ehe man gegen Ende durch “wilde Sau” spielen den Gegner wieder verkürzen ließ. Mit 3 Toren gewannen die Bürgelerinnen dann aber noch dieses Spiel, was durch eine über weite Strecken gute 3-2-1-Abwehr und druckvolles Angriffsspiel bedingt war. Im zweiten Spiel hieß der Gegner Weiterstadt, um dessen Stärke man sich aus der Oberligaquali bewußt war. Durch eine defensive Abwehr sollte das Zusammenspiel Rückraum mit Kreis unterbunden werden. Leider funktionierte dies überhaupt nicht, die TSG-Mädchen schauten brav zu und der Gegner konnte im Angriff tun und lassen, was er wollte. Im Angriff der TSG kamen dann noch zu viele technische Fehler hinzu, die Weiterstadt gnadenlos zu Gegenstoßtoren nutze. Am Ende setzte es eine deftige aber verdiente Niederlage mit 11 Toren. Im letzten Vorrundenspiel gegen Budenheim zeigte sich Bürgel in der offensiven Abwehr wieder sehr engagiert, kam zu einfachen Ballgewinnen und schnellen Toren über die 1. und 2. Welle. Im Angriff spielten die Mädels im Rückraum schön in der Kleingruppe mit dem Kreis zusammen und ließen dem Gegner keine Chance, wodurch das Spiel mit 6 Toren plus gewonnen wurde.

Im Halbfinale wartete ebenfalls ein alter Bekannter aus der Oberligaquali, der TV Hüttenberg (OL). In diesem Spiel hielten die Bürgeler lange sehr gut mit, standen stabil in der Abwehr und hatten im Tor einen großen Rückhalt. Im Angriff wurden konsequent die Nahtstellen angelaufen und mit Druck zum Tor gegangen. Die 3 Tore, die Hüttenberg am Ende vorne lag, resultierten aus unnötigen Ballverlusten im Angriff, die Hüttenberg zu Kontertoren nutzte. Im Spiel um Platz 3 traf man auf den Gastgeber aus Idstein (BOL). In einer spannenden Partie siegten am Ende die TSG-Mädchen verdient mit 2 Toren. Der Schlüssel zum Erfolg war wieder einmal die starke Abwehr mit ihrer Torfrau. Auch im Angriff entschieden die Mädels trotz aufkommender Müdigkeit zumeist richtig und schlossen überlegt ab.

Es spielten: F. Schäfer, C. Baumhöfner, S. Krebs, V. Mastroserio, M. Specht, L. Hoddersen, M. Güven, L. Demes, J. Stübing