Aber nun zum Spielverlauf. Mit der Zielsetzung eine gute Leistung und 100% Prozent Einsatz gegen den 2 Klassen höher spielenden Gegner zu zeigen, gingen die Damen in die Partie. Jedoch wurde man eiskalt erwischt. Nach ca. 10 Minuten und eigener Auszeit stand es 10:3 für die HSG Maintal. Erst jetzt wachten die Damen auf und ließen Ihren Respekt fallen. Aus einer nun gut stehenden 6:0 Abwehr ließ man nicht mehr viele einfache Würfe zu und konnte vorne durch einige gute Aktionen den Rückstand Tor um Tor verkürzen. Somit stand es zur Halbzeit nur noch 14:10 für die HSG.

In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Man kam nicht ganz wach auf die Platte zurück und brauchte wiederum 5 Minuten, bis man ins Spiel fand. Kaum zurück mit der Spielsicherheit der nächste Bruch, diesmal nicht selbst verschuldet sondern den teilweiße wahllos pfeifenden Schiedsrichtern geschuldet. Musste man nun durch eine unberechtigte Rote Karte auf Merit Specht, eine der Stützen des Spieles verzichten. So zeigte man im Angriff wieder vermehrt technische Fehler, die eiskalt zu Gegenstößen der HSG genutzt wurden. So zog die HSG Tor um Tor davon und kam zu einem nie gefährdeten 28:19 Erfolg.

Am Ende war man auf Seiten der TSG aber nicht enttäuscht von dem Spiel. Zeigte man doch über weite Strecken der Partie, was in der jungen Mannschaft steckt. Wenn man nun noch daran arbeitet von Beginn an auf dem Feld zu sein, ist man für das erste Spiel der Runde der Bezirksliga A gut gewappnet.

Es spielten: Elbert, Rieth; Weber, Demes, Margetic, Kopp, Stübing, Hoddersen, Fenn-Nubert, M. Specht, E. Specht, Mastroserio.