Das Spiel begann so, wie man es sich vorgenommen hatte. Weniger Fehler, bessere Chancenverwertung und eine aktiver agierende Abwehr ließen dem Gastgeber kaum eine Chance. Mit Bewegung im Angriff und vor allem vielen schnellen Toren setzte sich die Mannschaft um Spielertrainer Christian Breiler bereits Mitte der ersten Hälfte vorentscheidend auf 14:6 ab. Auch wenn nach der Acht-Tore-Führung die Abwehr wieder etwas nachließ, ging man trotzdem mit einem sicheren Polster beim Stand von 19:12 in die Halbzeitpause.

Der zweite Spielabschnitt begann wiederum mit zwei schnellen Toren der Gäste und der Vorsprung wuchs erstmals auf neun Tore heran. Trotz häufigem Spielen in Unterzahl gelang es der TSG das Ergebnis bis zur 45. Minute zu verwalten (28:18). Dann kam es zu einer unerklärlich schwachen Phase im Spiel der Bürgeler. Mit dem sicher geglaubten Sieg im Hinterkopf schlichen sich Unkonzentriertheiten und technische Fehler ein und Langenselbold wurde zum Zwischenspurt eingeladen. Nach fünf Toren in Folge stand es plötzlich nur noch 28:23. In den letzten zehn Minuten zog die TSG das Tempo noch ein Mal an und erhöhte den Abstand wieder auf neun Tore. Am Ende stand ein verdienter und souveräner 36:30-Erfolg zugunsten der Gäste auf der Anzeigetafel.

Die TSG zeigte sich im Vergleich zur Vorwoche in allen Belangen deutlich verbessert und ließ phasenweise erahnen, welches Potential in der Mannschaft steckt, wenn alle Spieler sich an das Konzept der Trainer halten. Negativ fielen dennoch die vielen unnötigen Zeitstrafen auf, die gegen einen konsequenter spielenden Gegner sicher nicht so leicht zu überstehen gewesen wären. Dennoch unterm Strich eine gute Leistung der Bürgeler Mannschaft, auf der sich aufbauen lässt.

Am kommenden Samstag empfängt die TSG um 19:00 Uhr in der Bürgeler Sportfabrik die SG Hainburg. Als Abstiegskandidat in die Saison gestartet, steht Hainburg nach Siegen gegen sämtliche Konkurrenten um den Klassenerhalt mit 8:2 Punkten punktgleich mit der TSG auf Platz fünf. Die Mannschaft hofft auch zahlreiche Unterstützung seines tollen Heim-Publikums.

Es spielten:
TSG: Nastos, Wösthoff; Wolf (3), Bagnara (4), Führ (2), Vogel (5), Bepler (2), Lenort (12/4), Geyer (3), Hock (4), Heilemann (1), Seifert, Lotz, Breiler (n.E.) – Auf der Bank: Hans Kaiser
TVL: Günther, Ferch; Maasberg (11), Seke (7), Mohn (3), Neukamp (7/5), Aßmuss (2), Lerch, Knelangen, Kunkel, Betz

Spielfilm: 1:0; 5:6; 6:14; 12:19 – 12:21; 18:28; 23:28; 26:31; 26:33; 27:36; 30:36
Siebenmeter: 5/5 – 4/5
Zeitstrafen: 4–8
Zuschauer: 250