Das Spiel begann zerfahren und Bürgel tat sich zunächst gegen die 3:2:1-Deckung der Gastgeber schwer. Nachdem Dreieich den schwachen Start der TSG zu einer schnellen 6:3 Führung genutzt hatte, antwortete Bürgel mit fünf Toren in Folge. Der Angriff kam über ein beweglicheres und schnelleres Spiel jetzt leichter zu Torerfolgen, doch Abwehrarbeit fand weiterhin kaum statt. Vor allem Emre Cosar stellte die TSG mit acht Toren in der ersten Halbzeit vor große Probleme. Auch über den Kreis kam Dreieich immer wieder zu leichten Toren. Somit ging es auf Grund der eigenen schwachen Leistung verdient mit 18:17 in die Pause.

Mit Anpfiff der zweiten Hälfte stellte die TSG die Abwehr auf eine 5+1-Deckung um. Gegen den agilen vorgezogenen Abwehrspieler fand die HSG kein Mittel und machte viele leichte Fehler. Diese nutzte die TSG um sich innerhalb von sieben Minuten mit einem 8:0-Lauf vorentscheidend auf 26:17 abzusetzen. In Folge verwaltete Bürgel den Vorsprung clever im Stile einer Spitzenmannschaft. Dreieich gab sich nie geschlagen, doch der konsequente Angriff sowie die nunmehr gut stehende Deckung der TSG ließen den Hausherren im zweiten Durchgang nicht den Hauch einer Chance.

Dank der Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt und einer hervorragenden Mannschaftsleistung am Ende ein mehr als verdienter Sieg. Besonders positiv war die Art und Weise, wie die Mannschaft, anders als gegen Bruchköbel in der Vorwoche, in der Lage war, einen zehn Tore Vorsprung zu verwalten und sogar noch auszubauen.

Wie immer, gilt auch bei diesem Auswärtsspiel ein besonderer Dank den Fans. Einmal mehr wurde die Mannschaft von knapp 50 mitgereisten Auswärtsfans unterstützt, vielen Dank dafür!

Am nächsten Wochenende hat die TSG nach vier Wochen Pause endlich ihr nächstes Heimspiel in der Sportfabrik. Gast am Sonntag um 18.00 Uhr wird die HSG Nieder-Roden III sein, die mit 8:10 Punkten aktuell auf Platz neun in der Tabelle steht. Die Mannschaft freut sich auf die Unterstützung ihres lautstarken Heimpublikums.

Es spielten:

HSG: Flath, Dracker; Hormel (2), Trapp, Geiselmann (4), S. Lenhardt (2), Schmidt, Mohr (2/2), Obländer (2), Zachgo, Weimar (4), Aslam (1), Raschke, Cosar (8)

TSG: Nastos, Wösthoff; Wolf (5), Führ (2), Vogel (6), Lenort (9/2), Kaiser (9/5), Geyer (2), Heilemann, Seifert (2), Bagnara (3), Hock – Auf der Bank: Hans Kaiser

Spielfilm: 2:3; 6:3; 6:8; 13:15; 14:17; 17:18 – 17:26; 20:30; 23:31; 25:38

Siebenmeter: 2/3 – 8/9

Zeitstrafen: 7 – 3

Zuschauer: 150