Die weibliche B-Jugend musste am Sonntagnachmittag in Walldorf um 2 Punkte kämpfen. Nachdem die letzten beiden Spiele verloren gingen, hatten sich die Mädchen viel vorgenommen und starteten hochmotiviert in das Spiel. Schnell konnte man einen Stand von 2:4 herstellen. Die Abwehr stand sehr stabil und im Angriff zog man konsequent in die Lücken. In dieser Phase gab es gute Möglichkeiten weiter davonzuziehen, scheiterte jedoch meist an der großgewachsenen Torfrau der Gegner. Dazu kamen nach etwa 15 Minuten viele leichte Ballverluste, die die HSG Mörfelden-Walldorf zu leichten Gegenstoßtoren einlud und in Führung brachte. Beim Stand von 7:5 besannen sich die TSG Mädels wieder und konnten zum Pausentee auf 7:7 ausgleichen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wussten die Mädchen aus Bürgel, dass der Gegner ebenbürtig ist und ein Sieg erreichbar war. Dieses Wissen machte die TSG scheinbar nervös, denn die Abwehr agierte zu offen und die Mädels standen immer häufiger alleine gegen eine HSG-Angriffsspielerin, was sich in einer Vielzahl von 7 Metern gegen die TSG äußerte. Diese Unsicherheit in der Abwehr breitete sich auch auf die Torfrau und das Angriffsspiel der Bürgelerinnen aus. Man ging im Angriff nicht mehr in die vorhandenen Lücken und schob die Verantwortung ab. Beim Stand von 12:9 wachte man jedoch noch mal aus der Lethargie auf und konnte durch Tempospiel und schöne Kombinationen auf 12:11 verkürzen. Die Hoffnung auf einen Sieg verflog jedoch als 3 Gegenstöße und 2 Siebenmeter nicht den Weg ins Tor fanden. So endete das Spiel letztlich 18:15. Mit der starken Abwehrleistung aus der ersten Halbzeit und einer konsequenteren Chancenverwertung wäre diese Niederlagen vermeidbar gewesen. Nun heißt es Kopf frei machen, aus den Fehlern lernen und weiter um den nächsten Sieg kämpfen, denn die Mädels haben es oft genug gezeigt, dass sie Handballspielen können.

Es spielten: F. Schäfer (Tor), K. Schirmeister (1), M. Tremmel (1), A. Nesselhauf (2), L. Hof (1), Y. Hoppenstaedt, M. Lipps, D. Hose (3), D. Mastroserio (5/3), S. Sattler (2/1), T. Frank