In den ersten zwanzig Minuten zeigten die Bürgeler eine konzentrierte Leistung in Angriff und Abwehr und erspielten sich dadurch einen leichten Vorteil im sonst ausgeglichenen Spiel. Auch die harte Gangart der Gastgeber brachte die junge Bürgeler Mannschaft nicht aus der Ruhe. Doch zehn Minuten vor der Pause ließ vor allem die Abwehrleistung deutlich nach und im Angriff fehlte jegliche Struktur. So musste man mit einem knappen 12:13 Rückstand in die Pause gehen.

Nach einer deutlichen Kabinenansprache standen die Damen im zweiten Spielabschnitt sicherer in der Abwehr und spielten mit Tempo nach Vorne. So konnte man sich zehn Minuten vor Ende einen 3 Tore Vorsprung herausarbeiten. Die sollte aber nicht ausreichen, um den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Durch unüberlegte Abwehraktionen kassierte man 2 schnell aufeinanderfolgende 2-Minutenstrafen, sodass man in der Schlussphase insgesamt vier Minuten in Unterzahl spielen musste. Zudem kam Unkonzentriertheit im Abschluss, bei Würfen vom Kreis sowie dem Rückraum hinzu und die technischen Fehler häuften sich.

Zum Schluss fehlte auch noch das nötige Glück. Vier Sekunden vor Schluss warf Jessi Weindorf einen Tempogegenstoß an den Innenpfosten. Ihr kann man allerdings keinen Vorwurf machen. Der Punkt ging schon zuvor verloren und so trennte man sich am Ende 22:22 unentschieden.

Es spielten: D. Rieth; L. Hoddersen (2), L. Kaiser (4), J. Kopp (4), K. Lange, D. Margetic (2), V. Mastroserio, J. Weindorf (2), A. Schweedt, E. Specht (3), M. Specht (3), L. Demes (2)