Nach der 1:0-Führung wurde Bürgel erst einmal vom Gegner überrannt und es stand 3:5. Die TSG hatte Probleme dem schnellen und druckvollen Spiel der HSG stand zu halten. Meist war man einen Schritt zu langsam und verstand nicht das Zusammenspiel mit der starken Kreisläuferin zu unterbinden. Nach einer Umstellung in der Abwehr wurde Bürgel stabiler und glich zum 6:6 aus. Im Angriff wurde effektiv gearbeitet, jede Spielerin zeigte Torgefahr und es wurde konsequent abgeschlossen. Daraus resultierte eine 12:8-Führung. Überhastete Aktionen im Angriff und schlechtes Rückzugsverhalten ließen den Gast zur Halbzeit wieder auf 14:12 heran kommen.

Eine schnelle 19:15-Führung zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte nicht die erhoffte Sicherheit und Ruhe in das Bürgeler Spiel. Kinzigtal war beim 21:20 wieder dran. Die TSG-Damen zogen daraufhin mit schönen Kombinationsangriffen wieder mit 4 Toren davon. Eine offensive Abwehr der HSG führte bei Bürgel kurzzeitig zu völliger Konfusität im Angriff, Ballverluste und technische Fehler reihten sich aneinander, die Abwehr ließ die nötige Aggressivität vermissen und die Gäste verkürzten auf 29:28. Kurz vor Ende schien bei Ballbesitz für Kinzigtal ein Unentschieden zu drohen, doch gute Abwehrarbeit brachte den Ballgewinn für Bürgel und somit gewann Bürgel 30:28.

Entscheidend in diesem Spiel war, dass unsere beiden Routiniers die Abwehr stabilisierten und im Angriff Akzente setzten und somit den jungen Spielerinnen Sicherheit gaben, wodurch diese mehr Selbstvertrauen aufs Parkett bringen konnten.

Es spielten: Rieth, Elbert, Fenn-Nubert (2), E. Specht (3/1), M. Specht (4/1), Kaiser (4), Güven (2), Margetic (2), Mastroserio (4/3), Schweedt (1), Lange (3), Hoddersen (3), Weindorf (2)