Die Damen der TSG ließen von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wem die beiden Punkte nach Spielende gutgeschrieben werden durften. Sie spielten vom Anpfiff weg mit hohem Tempo und absoluter Einsatzbereitschaft. Im Angriff wurde sowohl in Kleingruppen sehr schön kombiniert, als auch starke Einzelaktionen gezeigt. Der Gegener wurde quasi überrannt und schnell war beim 0:6 die Messe gelesen. Bürgel schaltete danach jedoch keinen Gang zurück sondern setzte die HSG weiter unter Druck. Die Deckung schien für den Gegener schier unüberwindbar und im Angriff wurde gnadenlos Gas gegeben. Für Nieder-Roden mußte der Halbzeitpfiff beim 3:18 wie eine Erlösung sein.

Im zweiten Abschnitt wollte Bürgel überlegt und mit der nötigen Ruhe den Vorsprung verwalten und die ein oder andere Spielhandlung unter Wettkampfbedingungen ausprobieren. Leider ließ die Konzentration der TSG-Mädels nach und man ließ sich von der hektischen und kopflosen Spielweise der Gastgeberinnen anstecken. Ein Festival an technischen Fehlern und Fehlpässen auf beiden Seiten war die Konsequenz und die zuvor solide Abwehrarbeit wurde vernachlässigt. So konnte die HSG noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Mit dem Schlußpfiff hieß es 10:28 für die letzten 6 verbliebenen Bürgeler Feldspielerinnen.

Es spielten: Fenn-Nubert (3), Hoddersen (3), L. Kaiser (4), N. Kaiser, Kopp (4), Margetic (4), Rieth, E. Specht (3), M. Specht (3), Stenger (2), Weindorf (2)