Bürgel wollte nicht wie im Hinspiel einem Rückstand nachlaufen sondern selbst das spielbestimmende Team sein. Dies gelang den Mädels in den ersten 30 Minuten auch ganz gut. Über ein 2:0 nahm Bürgel das Spiel in die Hand und setzte sich über ein 2:2 auf 8:3 ab. Die TSG zeigte eine starke Abwehrleistung, leistete viel Laufarbeit in der Deckung und konnte so das Zusammenspiel mit der Kreisläuferin unterbinden. Im Angriff scheuten die Mädels keinen Zweikampf und mit viel Dynamik und Bewegung konnten man die gegnerische Abwehr ein ums andere Mal ausspielen. Flieden ließ sich allerdings von den stark aufspielenenden TSG-Mädchen nicht beeindrucken und kämpfte sich bis zur Halbzeit auf 11:14 heran.

Die Pause tat der TSG nicht gut. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit offenbarte die vorher so starke Deckung einige Defizite und ließ sich immer wieder durch die körperlich robuste Kreisspielerin des TV in ihren Nahtstellen brechen. Über 15:15 ging Flieden mit 18:15 in Führung. Auch im Angriff zeigte die TSG nun Schwächen im Abschluss und beim 20:16 sah Flieden wie der sichere Sieger aus. Die Bürgeler Mädchen bäumten sich jedoch noch einmal auf stabilisierten sich in der Deckung und hatten beim 23:22 den Anschluß wieder geschafft und hatten sogar Chancen zum Ausgleich. Unglückliche technische Fehler verhinderten dies aber und so hieß es nach 60 Minuten 25:23. Ein Dejavu zur Vorwoche blieb leider aus wobei auch in diesem Spiel ein Unentschieden gerecht gewesen wäre.

Es spielten: Baumhöfner, Becker (2), Califice, Cölsch (2), Demes (3), Güven (1), Hoddersen (3), Mastroserio (2), Nesselhauf (1), Schäfer, Specht (3), Stübing (2), Weber (2), Weindorf (2)