Die TSG begann nicht gut und hatte große Schwierigkeiten in die Partie zu finden. Schnell führten die Gastgeber durch ihre gute 5:1-Deckung mit 7:1 und es sah nach einem Debakel aus. Nach einer grünen Karte und einer Umstellung in der Abwehr kam man jedoch besser ins Spiel. Mit einem 5:0-Lauf konnte man den Rückstand verringern (8:10). Großen Anteil hatte daran Vincent Dins, der eine Großzahl von Würfen entschärfte, unter anderem zwei Siebenmeter. Zur Pause trennte man sich mit 11:13.

Auch in der Zweiten Halbzeit besann man sich, das vorgegebene Konzept umzusetzen und somit konnte man nach kurzer Zeit den Rückstand aufholen und zum 14:14 ausgleichen. Doch fiel man danach in alte Muster zurück und somit konnte sich Nidderau ein weiteres Mal mit vier Toren absetzen. In dieser Phase ließ Bürgel vor allem die Zügel in der Abwehr schleifen und versteifte sich im Angriff auf Einzelaktionen. Am Ende verlor man verdient 23:28.

Letztendlich muss man zugeben, dass man schon eine Verbesserung im Spiel gesehen hat. Bürgel bleibt die unberechenbarste Mannschaft, trotz des Fehlens von 5 wichtigen Spielern, hätte man hier die zwei Punkte entführen können. Ziel muss es sein, 60 Minuten als Mannschaft zusammenzuspielen. Wenn dies gelingt muss man sich vor keiner Mannschaft fürchten.

Es spielten:
Tiemann (1-12, 47-60), Dins (13-46); Lotz (7/4), Finger (3), Ebert (3), Seuring (3), Onate (2), Nöth (2), Stojanovic (2/1), Werner (1), S. Scherling, F. Scherling.

Spielfilm: 1:0, 1:7, 3:10, 8:10, 9:12, 11:13 – 14:14, 15:20, 17:24, 19:24, 21:27, 23:28.