Die TSG begann gut und war von Beginn an voll auf der Platte. Über eine gut stehende Abwehr ließ man den Gastgebern aus der Mühlenstadt nur wenig gute Wurfchancen. Auch der Angriff war von Anfang an präsent und zeigte über Laufbreitschaft gute Angriffsaktionen, die zu Torerfolgen führten. Einzig das Tempogegenstoßspiel kam nicht wirklich zur Geltung, waren doch auch die Mühlheimer mit jungen Spielern recht schnell in der Rückwärtsbewegung. So ging das Spiel die ersten 12 Minuten im Gleichschritt voran, bis man auf Bürgeler Seite plötzlich in der Abwehr etwas unkonzentriert wurde. Nach einer 2×2 Minuten Strafe und zwei weiteren Zeitstrafen stand man plötzlich nur noch mit 3 Mann auf dem Feld. Diese Situation nutzen die Grashopper aus Mühlheim, um mit 2 Toren einen kleinen Vorsprung heraus zu holen. Die Mannen der TSG brachten diese 3 Mann Unterzahl jedoch gut über die Zeit und ließen keine weiteren Treffer zu. Hier konnte man sich auch bei Markus Tiemann im Tor bedanken, der nicht nur in dieser Phase mit glänzenden Paraden die TSG im Spiel hielt. Zur Pause trennte man sich mit 11:9.

Gestützt auf die guten ersten 30 Minuten und gewillt die teils unnötigen Zeitstrafen zu minimieren, ging es in die zweite Halbzeit. Dies gelang der TSG zu Beginn auch recht gut und man glich nach 10 Minuten auf 12:12 aus. Bei diesem Stand hatte man sogar die Möglichkeit durch einen 7 Meter in Führung zu gehen, doch sollten 7 Meter an diesem Tag eher eine Bestrafung als ein Nutzen sein. Insgesamt 5 von 6 Siebenmetern in der Zwoten Hälfte fanden den Weg ins Tor nicht. Auch sonst bekam man keine richtige Struktur ins Angriffspiel und so verlor man Ball um Ball. Die SG nutze diese technischen Fehler und gingen über einfache Tempogegenstöße schnell mit 4 Toren in Führung. Auch eine Auszeit eine Viertelstunde vor Schluss, brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die Taktischen Vorgaben wieder mit viel Laufbereitschaft im Angriff und sicheren Schüssen aufs Tor zum Erfolg zu kommen verpufften. So endet das Spiel aus sich der Bürgeler mit 17:23.

Festzuhalten ist, dass man mit der gezeigten Leistung, trotz Niederlage, zufrieden sein kann. Heißt es jetzt die, über weiten Strecken gut stehende Abwehr, sowie den schlagkräftigen Angriff über 60 Minuten stabil auf hohem Niveau zu halten. Sollten die Jungs sich weiter Stück für Stück verbessern, ist es möglich in dieser Klasse jeden zu schlagen.

Es spielten:
Tiemann, Dins ; Lotz (2), Finger (2), Ebert (2), Seuring (2), Onate (1), Nöth (1), Werner (1), Lahaye (2), Lang (2), Kaiser (2), Stojanovic (n.e.)