Bürgel legte los wie die Feuerwehr. Schnell setzte man sich durch schnelles Spiel auf 5:1 ab. Doch nun stellte sich der Gastgeber auf das Spiel der TSG ein und konnte somit den Angriff zu Fehlern zwingen. Die TSG-Mädels schlossen zu hektisch und unvorbereitet ab. Beim Stand von 6:6 gelang dem OFC erstmals den Ausgleich und konnte sogar ein Tor vorlegen. Nach einem Team-Timeout jedoch konnte man das Spiel wieder ordnen und nach einem 8:8-Zwischenstand mit einer verdienten 12:9-Führung in die Halbzeitpause gehen.

Die zweite Hälfte versprach somit weiter spannend zu bleiben. Anfangs blieb die TSG weiter in Führung (15:12), doch nun hatte der OFC wiederholt eine starke Phase. Immer wieder war es die wurfgewaltige Lena Ruhnau (11 Treffer) die den Ball im Bürgeler Tor versenkte. Zwei Mal schaffte der OFC es noch den Spielstand auszugleichen, obwohl die TSG immer wieder mit zwei Treffer antwortete (15:15, 17:17). Mit zwei Treffern zum 19:17 und einer gut aufgelegten Torfrau Lara Winterstein, die mit einigen Glanzparaden in der Schlussphase zur Matchwinnerin avansierte, hatte man nun die Gegenwehr des OFC’s gebrochen und gewann am Ende verdient mit 20:18.

Am kommenden Spieltag empfängt die TSG den neuen Tabellenzweiten HSG Maintal in der Sportfabrik. Gespielt wird am 12.02.2012 um 13:50 Uhr. Die TSG-Mädels würden sich freuen, wenn einige Zuschauer den Weg in die Halle finden würden.

Es spielten:
Winterstein, Dittmann; Hof (3), Demes(5/2), Memovic (3), Winter (3), C. Schmitt (3), M. Schmitt (1), Armbruster (2), Bonilla Appel, Röhm (n.e.).

So sah es der Gegner:

OFC – TSG Bürgel 18:20 (09:12) 04.02.12

Spielverlauf: 1:3, 2:5, 4:6, 7:7, 8:10, 9:12 – 12:13, 15:17, 17:17, 18:20

Trotz starker kämpferischer Leistung scheiterte die weibliche C-Jugend in einer ausgeglichenen Begegnung erneut an der Mannschaft der TSG Bürgel.

Die Leistung war aber durchaus zufriedenstellend: 50 Minuten mit viel Einsatz und eine gute Abwehrleistung standen am Ende zu Buche.

Allerdings war auch der Respekt den Gästen gegenüber wieder deutlich zu erkennen. Besonders im Angriff zeigten einige Spielerinnen nicht das was möglich war und phasenweise hielt nur Lena die Partie offen, die wirklich einen sehr starken Tag hatte.

Am Ende scheiterten wir an unseren Nerven, die einige technische Fehler nach sich zogen, der zu unkreativen Angriffsleistung und einer starken Torhüterin der Gäste.

Trotz allem kann man zufrieden sein sich gesteigert zu haben. Phasenweise konnten wir den schnell und technisch gut spielende Gegnern Paroli bieten. Am Ende hätten uns sicherlich auch noch mehr Alternativen auf der Bank gut getan.

Jelena; Franzi (1), Gizem (5), Sara, Maike (1), Zara, Lena R. (11/3), Lena B., Linda