Bürgel kam schlecht ins Spiel, vor allem im Angriff wurde mit zu wenig Bewegung gespielt. Die Folge war nur ein Tor nach acht Minuten (1:4). Das man zu diesem Zeitpunkt nicht bereits höher zurück lag, verdankte man einzig der starken Abwehr, die über das gesamte Spiel eine der besten Leistungen der Saison zeigte. Nach fünfzehn Minuten steigerte sich auch der Angriff und ab dem 4:4 entwickelte sich bis zur Pause ein ausgeglichenes Spiel.

Nach Wiederanpfiff versuchte die TSG vor allem in der zweiten Welle das Tempo zu erhöhen und so den Gastgeber, der ständig einen Spieler von Abgriff auf Abwehr wechselte, mehr unter Druck zu setzen. Dies gelang der Mannschaft von Trainer Christian Breiler auch sehr gut, was zu schnellen Toren und Zeitstrafen für Niederrodenbach führte. Als Bürgel zudem die Abwehr auf eine Manndeckung gegen Ullmann und eine offenere Deckung gegen Michalak umstellte, verlor die TGS kurzzeitig den Faden im Angriff. Dies nutzte Bürgel um sich auf 22:18 abzusetzen Nach einer Auszeit fing sich Niederrodenbach wieder, doch die TSG gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Beim Stand von 29:26 zwei Minuten vor dem Ende war die Partie entschieden.

Insgesamt muss man festhalten, dass die Mannschaft eine starke Antwort auf die bittere Niederlage in der Vorwoche gegen Dietesheim gegeben hat. Man hat gezeigt, dass man im Kampf um den Aufstieg weiterhin ein Wörtchen mitreden will und hält durch den Sieg den Druck auf den Spitzenreiter aus Dietesheim hoch. Vor allem die Abwehr, in Zusammenarbeit mit zwei starken Torhütern, zeigte sich zu den Leistungen in den ersten Spielen des Jahres deutlich verbessert.

Die Mannschaft bedankt sich bei den vielen Mitgereisten Fans und hofft auch nach der Faschingspause am kommenden Wochenende beim Heimspiel gegen den TV Langenselbold (6. Platz/19:15 Punkte) am 26. Februar auf eure Unterstützung. Das Hinspiel gewann die TSG bei einer Partie ohne Abwehrreihen mit 36:30.

Es spielten:

TSG: Wösthoff, Nastos; Wolf (7), Bagnara (1), Führ (1), Vogel (5), Bepler (1), Lenort (8/3), Geyer, Hock, Kaiser (4), Heckmann (2), Heilemann

Auf der Bank: Thorsten Wollek, Mario Sellin

TGS: Dornberg, Steinel; Acker, Wottschel (1), King (1), Arena (4), Berger, Ullmann (8/3), Hausch, Michalak (8), Dietz (3), Ruth (1), Krause (1), Hüttig

Spielfilm: 0:3; 1:4; 4:4; 7:6; 11:10; 11:12; 12:12 – 17:17; 20:17; 22:18; 23:22; 26:23; 29:27

Siebenmeter:    3/3 – 3/3

Zeitstrafen:       3 – 6

Zuschauer:       250