Die Mädels der TSG begannen gut uns konnten schnell einen zwei Tore Vorsprung ergattern. Doch war das Spiel sehr fehlerreich und somit konnte man sich nicht deutlicher absetzen. Dennoch stand es zur Halbzeit 10:5 für die TSG-Mädels.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellten die Mädels nun das Spielerische völlig ein. In der Abwehr wurde kaum noch agiert und im Angriff wurde ein Fehler nach dem anderen produziert. Keiner der Mädels strahlte mehr Torgefahr aus, bzw. zeigte die richtige Einstellung zum Spiel. Dietzenbach nutzte diese Phase und konnte den sieben Tore-Rückstand auf einen Zähler verkürzen. Nach einer Auszeit besannen sich nun die Mädels. Mit einem 5:1-Lauf jedoch stellte man einen guten Abstand her, der später zu einem phasenweisen verdienten 19:15-Sieg führte.

„Mit dem Auftreten war ich nicht zufrieden. Einige Spielerinnen haben an ihrer Minimalgrenze ihres Könnens gespielt, das kann ich nicht akzeptieren. Die Einstellung hat nicht gestimmt. Wir können froh sein, dass die Dietzenbacherinnen heute auch keinen guten Tag hatten. Loben möchte ich Marlene Winter, die 9 Treffer erzielte, doch auch hier besteht noch sehr viel Platz nach oben.” kommentierte Trainer Wolf das Spiel seiner Mannschaft.

Für die TSG spielten:
Lara Winterstein (12+1 Paraden); Marlene Winter (9), Michelle Schmitt (3), Eileen Demes (4), Samedina Memovic (3/1), Catharina Schmitt, Afra Schirmeister, Lina Appel Bonilla, Larissa Scheuermann.

Spielfilm: 2:0, 5:2, 6:4, 9:4, 10:5 – 12:5, 12:10, 13:12, 18:13, 19:15.
Siebenmeter: TSG 1/2 : HSG 2:3
Zeitstrafen: TSG 0 : 1 HSG

So sah es der Gegner:

Designierten Meister geärgert
In ihrem drittletzten Saisonspiel hatte heute die weibliche C-Jugend den designierten Meister der Sportfreunde aus Bürgel zu Gast. Hatte man schon im Vorspiel nicht schlecht ausgesehen, wollte man heute wieder den Versuch starten, dem Meister wenigstens einen Punkt zu entführen.

Doch trotz aller guten Vorsätze erwischten die Gäste mit 0:2 den besseren Start. Das lag vor allem an der konsequenteren Ausnutzung der sich bietenden Torchancen. Während Bürgel, besonders dank zahlreicher Dietzenbacher Ballverluste, zu leichten Toren kam, musste die gastgebende HSG sich jedes Tor hart erarbeiten. Dennoch gelang es trotz einer nur mäßigen Leistung, an den Gästen dranzubleiben, 2:4, 3:5 und 4:6 waren die Zwischenstände. Erst das Gäste-TTO in der 17. Min. (4:6) sorgte für einen echten Bruch im Dietzenbacher Spiel. In den verbleibenden Minuten bis zur Pause setzte sich die TSG bis auf 5:10 ab.

Auch in die zweite Hälfte starteten die Gäste mit einem Doppelschlag (5:12). Doch wer nun dachte, dass sich die HSG aufgeben würde, sah sich sehr schnell eines Besseren belehrt. Es folgte Dietzenbachs beste Phase, in der man Tor um Tor aufholen konnte. Die Abwehr stand nun sicher – und im Angriff schaffte es Bürgel nicht Dietzenbachs heute gefährlichste Angreiferin Güllü Tanrikulu auszuschalten – trotz teilweise sehr harten Einsteigens gegen die Spielerinn. Tanrikulus Leistung ist umso höher zu bewerten, da Sie unter normalen Umständen aus gesundheitlichen Gründen gar nicht hätte spielen sollen. Beim Stand von 12:13 sah sich Bürgel wiederum zu einem TTO genötigt. Wie in Hälfte eins erzielte diese Maßnahme leider den erwünschten Erfolg. Der gute HSG-Lauf wurde unterbrochen, Bürgel verschaffte sich mit dem folgenden 12:15 etwas Luft und legte mit dem 13:18 den Grundstein zum Sieg. Auch wenn die HSG nun wieder besser ins Spiel fand, so war die verbleibende Spielzeit nicht mehr ausreichend um eine Sensation zu schaffen.

Am Ende siegt Bürgel verdient, dank eines sehr ausgeglichenen und körperlich deutlich überlegenen Kaders, gegen aufopferungsvoll kämpfende Dietzenbacherinnen. In der Endabrechnung fehlten leider auch die Tore der sonst treffsicheren Reyhan Kaya und besonders Dilara Aras. Eine bessere Trefferquote hätte Dietzenbach vielleicht den erhofften Punkt bringen können.

Doch für Trübsal blasen, bleibt keine Zeit (gibt auch keinen Grund), denn nächste Woche steht das schwere Auswärtsspiel bei den Offenbacher Kickers auf dem Programm. Nach der hohen Hinspielniederlage, will man es dann besser machen.

Es spielten: Jasmin Falz (Tor), Ayse Altintas, Güllü Tanrikulu (10), Alex Käss, Reyhan Kaya, Dilara Aras (1), Sultan Tas (1), Lena Buchmüller, Yüsra Findik, Anna Lewin (3) und Talia Telli.

Spielfilm: 0:2, 2:4, 4:6, 4:9, 5:10 // 5:12, 10:13, 12:13, 13:15, 13:18, 15:19

Trainer: Trainer Haukur T. Wendler TW-Trainer: Patrick Roth . Betreuerin: Ingrid Stadter, Conny Käss