Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr nervös und es wurden von beiden Teams reihenweise Torchancen nicht genutzt. So stand es nach 8 Minuten 1:1. Altenhaßlau fand dann besser ins Spiel, nutze die Ballverluste der TSG und setzte sich über Gegenstöße auf 5:1 ab. Mit einer Auszeit und den passenden Worten besann sich Bürgel auf seine Stärken und fing an leidenschaftlich zu kämpfen. Durch gute Torhüterleistungen, eine sehr kompakte Abwehr und druckvollem Tempospiel im Angriff holten die TSG-Damen Tor um Tor auf. Bis zur Halbzeit gelang der TSG ein 7:0-Torelauf und mit 5:8 wurden die Seiten gewechselt.

Bürgel wußte, dass mit einer 3-Tore-Führung noch nichts gewonnen war und machte im zweiten Abschnitt da weiter, womit in der ersten Halbzeit aufgehört wurde. Altenhaßlau fand keine Mittel gegen die schnell verschiebende und aggressive Abwehr der TSG. Aus der starken Abwehr wurde immer wieder mit Tempo nach vorne gespielt, wodurch die Bürgelerinnen zu einfachen Torerfolgen kamen. Auch im Positionsangriff wusste sich die TSG durchzusetzen und zog über 6:11, 9:14 und 11:16 bis zum 12:19 auf 7 Tore davon. Im Glauben an den Sieg schlichen sich gegen Ende einige Unkonzentriertheiten in der Abwehr und Unüberlegtheiten im Angriff ein, wodurch die Gastgeberinnen bis zum Abpfiff auf 16:20 verkürzen konnten.

Es spielten: Rieth, Elbert, Fenn (3), E. Specht (1), M.Specht (4/2), Hoddersen (2), Lange (1), Schweedt (1), Kaiser (3), Güven, Margetic (1), Lommatzsch, Kopp (4/2)