Die TSG kam im Angriff gut in die Partie und hatte nach sechzehn Minuten ebenso viele Tore erzielt (16:7). Zu diesem Zeitpunkt hatte sich auch die Deckung der Heimmannschaft stabilisiert, die noch in den ersten Minuten einen verschlafenen Eindruck machte. Den sicheren Vorsprung im Rücken, gönnte sich die TSG bis zur Pause eine unerklärliche Auszeit. Im Angriff wurde nicht mehr konsequent der Abschluss gesucht, die Abwehr ließ den Rückraum der Gäste oft ungehindert zum Wurf kommen. So ging es unnötig knapp mit 22:20 in die Halbzeit.

Wachgerüttelt vom Lauf der Bruchköbeler startete die TSG furios aus der Pause. Bis zur 50. Minute kassierte Bürgel nur fünf Tore und erzielte selber derer 19. So war bereits beim 41:25 die 16-Tore-Führung erspielt, mit dem die Partie auch gewonnen wurde. In den letzten zehn Minuten plätscherte das Spiel seinem Ende entgegen.

Festzuhalten ist, dass die TSG bewiesen hat, in dieser Liga eine Klasse für sich sein zu können, man sich dabei aber keinerlei Auszeiten nehmen darf. Sonst wird es selbst gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenregion eng. Dessen muss sich die Mannschaft für die letzten Spiele der Saison bewusst sein. Erfreulich zu erwähnen ist außerdem noch das gelungene Comeback von Marcel Vogt, der nach schwerer Knieverletzung das erste Spiel der Saison für die Herren I absolvierte und somit den gesperrten Mirco Bagnara vertrat.

Am kommenden Wochenende empfängt die TSG im dritten Heimspiel in Folge die HSG Dreieich. Das Spiel wurde von Sonntag auf Samstag, den 24.3. vorverlegt. Anpfiff ist um 19:00 Uhr. Die HSG steht aktuell auf dem elften Tabellenplatz (15:27 Punkte). Im Hinspiel tat sich die TSG bis zur Halbzeit sehr schwer gegen die schnellen Dreieicher. Nach dem Seitenwechsel bestimmte Bürgel jedoch das Geschehen. Das Spiel endete 38:25 (18:17).

Es spielten:

TSG: Nastos, Wösthoff; Wolf (11), Führ (2), Vogel (13), Bepler, Lenort (6/2), Kaiser (3), Geyer, Vogt (1), Breiler (3), Hock (5), Heckmann (3) – Auf der Bank: Thorsten Wollek

SG:, Troll, Laubach; Herwig (2), G. Keitl (2),K. Keitl (6), Wilfer (9), Demuth (6/3), Zeiger (2), Bätz (3), Jüngling, Benkert (1)

Spielfilm: 1:0; 1:3; 5:3; 9:6; 16:7; 20:18; 22:20 – 24:20; 26:23; 30:23; 35:24; 41:25; 47:31

Siebenmeter:    2/5 – 3/3

Zeitstrafen:       1 – 2

Zuschauer:       150