Von Beginn an war die TSG nicht wach und war in der Defensive sehr schwach. Man war immer einen Schritt zu spät und konnte das Passspiel des Gegners nicht unterbinden. So lud man die HSG immer wieder zu Torchancen ein. Sowohl der Kopf als auch die Beine waren in der Abwehr zu langsam und so kam jeder Ballverlust der HSG wieder in deren Hände. Die Vorgabe mit Tempo nach vorne zu spielen wurde kaum umgesetzt oder durch technische Fehler im Keim erstickt. Kinzigtal wurde so immer wieder zu einfachen Gegenstößen eingeladen. Im Positionsangriff agierten die Bürgelerinnen zu statisch und waren für den Gegner leicht auszurechnen. Egal welche Umstellung in der Abwehr oder im Angriff vorgenommen wurde, nichts änderte etwas an dem schwachen Auftritt und so ging man mit 10:11 in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild. Die taktischen Vorgaben wurden nicht umgesetzt und viel zu oft wurde kopflos agiert. 10 Minuten vor Schluss konnten sich die Mädels der TSG jedoch nochmal fangen und begannen hier und da wieder ordentlichen Tempohandball zu spielen. Doch sollte es an diesem Tag einfach nicht passen. Die HSG Kinzigtal konnte einen 2 Tore Rückstand noch drehen und 40 Sekunden vor Schluss ausgleichen. Im Gegenzug verstanden es die Damen aus Bürgel nicht mehr einen konstruktiven Angriff zu Stande zu bringen. Ein direkter Freistoß nach Ablauf der 60 Minuten landete dann noch im Block der HSG Kinzigtal. Somit endete das Spiel mit 24:24.

Es spielten: Rieth, Elbert; E. Specht (3), M. Specht (3), Kopp (3), Hoddersen (2), Lange (1), Kaiser (3), Schweedt (2), Fenn-Nubert (2), Lommatzsch (1), Demes (4)