Das Spiel begann für die TSG schlecht. Mit technischen Fehlern und schlechtem Abwehrverhalten ließ man den Gastgeber schnell ins Spiel finden. Der eigene Angriff hatte gegen die gut stehende 6:0-Abwehr der Kinzigtaler einige Probleme. So dauerte es sieben Minuten bis die TSG zu ihrem ersten Tor kam. Als Kinzigtal beim 3:6 die erste Zeitstrafe bekam, wirkte diese für Bürgel wie eine Initialzündung. Mit einem 6:0-Lauf drehte man das Spiel auf 9:6 und baute den Vorsprung bis zur Pause auf 12:8 aus.

In der zweiten Hälfte erwischte Bürgel einen deutlich besseren Start. Über gute Abwehraktionen und gehaltene Würfe kam man besser in die erste und zweite Welle und setzte sich dadurch vorentscheidend auf 17:10 ab. In den verbleibenden fünfzehn Minuten spielte die Mannschaft weiter konzentriert und verteidigte den Vorsprung souverän.

Am Ende steht ein verdienter Arbeitssieg, mit dem die Mannschaft nach 25 Spielen ihr Ziel „Aufstieg” erreicht hat. Die fast 100 mitgereisten Fans feierten den Sieg und die Meisterschaft ausgelassen mit den Spielern, nachdem schon während dem Spiel die Halle fest in Bürgeler Händen war. Vielen Dank dafür, ohne eure Unterstützung wäre so manches Spiel deutlich schwerer geworden!

Am kommenden Freitag bestreiten die ersten Herren um 20.00 Uhr ihr letztes Saisonspiel gegen die HSG Maintal II. Sportlich geht es in dem Spiel zwar um nichts mehr, die Mannschaft will ihren treuen Fans aber dennoch ein schönes letztes Heimspiel schenken. Nach dem Abpfiff wird es eine Meisterschaftsfeier geben, bei der auch die Aufstiege der ersten Damen sowie der dritten Herren gefeiert werden. Der Eintritt für das Spiel wird kostenlos sein.

Es spielten:

TSG: Wösthoff, Nastos; Wolf (8), Kaiser (7/5), Lenort (2), Geyer, Heilemann, Bepler (5), Bagnara, Heckmann (2), Hock, Breiler (3/1), Vogel – Auf der Bank: Thorsten Wollek

HSG: Auth; Geschwindner (3), Pfalzgraf (3), Grauel, Rutz (3/1), Weise (2/1), Bayer (3), Treuherz (6), Kellermann (1), Büttner, Euler (1)

Spielfilm: 0:3; 2:3; 3:6; 9:6; 12:8 – 12:9; 13:10; 17:10; 24:14; 27:18; 27:21

Siebenmeter:    6/8 – 2/4

Zeitstrafen:       8 – 11

Zuschauer:       150