Bei den Olympischen Spielen in London ist Großbritannien als Gastgeber automatisch für die Endrunde in den Ballsportarten qualifiziert. Aber es gibt da ein Problem: Handball ist auf der Insel Exotensport. Die British Handball Association schrieb Sichtungslehrgänge aus für Staatsbürger, die irgendwo auf der Welt Handball spielen. Die frischgebackenen Handballer wurden zum täglichen Training ins Sportinternat nach Dänemark geschickt, schreibt SWR2.de in der Vorschau auf das Feature.

Einer davon, Chris Mohr, war damals 17, Vater Deutscher, Mutter Schottin, in Hessen aufgewachsen und seit der Jugend Handballer. Er verzichtete aufs Abitur und zog ins Internat nach Dänemark. Für drei Monate war der Spielmacher im Jahr 2009 beim damals finanziell klammen TuSEM Essen, zusammen mit fünf anderen Briten, in der Bundesliga aktiv. “Die Chance bekomme ich nur einmal: Olympia! Für andere Sachen habe ich später noch Zeit!”, freute sich Mohr schon 2009 gegenüber Der Spiegel über seine Chance.

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Quelle: URL: http://www.handball-world.com/o.red.c/news-1-1-26-39722.html