Zu Beginn des Spieles tat man sich jedoch gegen die körperlich eigentlich unterlegenen Gäste recht schwer  und die quirligen Gegnerinnen nutzten die Lücken in der Abwehr. Im Angriff brauchte man anfangs zu lange, um richtig mit Druck und Tempo aufs Tor zu gehen und einfache Tore zu erzielen. Auch fehlte ein wenig der Spielwitz, um mit guten Kombinationen die Abwehr zu überwinden.  Auch die Abwehr ließ etwas zu wünschen übrig. Zeigte man doch eine recht passive Einstellung und scheute den direkten Körperkontakt mit den Mädels aus Altenhaßlau. So war es auch nicht verwunderlich, dass Altenhaßlau immer wieder zu einfach Toren aus dem Rückraum kam und das Spiel offen halten konnte.

Mitte der ersten Halbzeit konnte man nun Nutzen aus den Fehler der Gäste ziehen und Tor um Tor davon ziehen. Jetzt zeigten die Mädels aus Bürgel auch was sie eigentlich im Stande sind zu leisten. Mit mehr Tempo aus der Abwehr heraus kam man nun zu einfacheren Toren und verstand es auch die Gäste in der Abwehr etwas energischer anzugehen. So ging man mit 14:8 in die Halbzeit.

In Hälfte zwei machte man dort weiter wo man vor Pausenpfiff aufgehört hatte. Man verstand es nun Altenhaßlau früh unter Druck zu setzten und keine einfachen Torchancen mehr zuzulassen.

So zog man Tor um Tor davon und war Mitte der zweiten Halbzeit sicher einen Sieg einzufahren. Am Ende war es ein nie gefährdeter 26:10 Erfolg und alle Spielerinnen bekamen genug Einsatzzeit, um ihre Leistung unter Beweis zu stellen.

Am kommenden Wochenende spielt man das erste Mal auswärts bei der HSG Dreieich. Hier gilt es wieder mit einer kompakten Mannschaftsleitung und Tempospiel zu überzeugen. Dann dürfte dem nächsten Sieg nichts im Wege stehen und ein perfekter Saisonstart wäre geglückt.

Es spielten: Melanie Vodenska, Lisa Lutze; Vanessa Rümmelein (6), Katharina Löbrich (9), Ann-Kathrin Schlereth (10), Marie Rieth (1), Laura Lenort, Laura Krebs, Shirin Strohl, Lena Schmitt, Patrizia Schmidt.