Zu Beginn der ersten Halbzeit konnte man aufgrund einer guten Abwehrarbeit, das Spiel noch knapp gestalten. Durch sehr viele technische Fehler im Angriff konnten die Gäste einige Bälle durch Gegenstöße im Bürgeler Tor unterbringen. Hier war es Anna Kamer zu verdanken, die mit einer starken Leistung über das gesamte Spiel, ihr Team vor schlimmerem bewahrte. Mit einem 6:12-Rückstand ging man in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte zeigten sich die TSG-Mädels von einer anderen Seite. In der Abwehr wurde weiterhin gut gearbeitet und auch Kamer im Tor wuchs weiterhin über sich hinaus. Im Angriff steigerte man sich ebenfalls, sodass man hier einen Treffer nach dem anderen erzielen konnte. Am Ende hatte man die Halbzeit sogar mit 10:9 gewonnen.

Fazit: „Am Ende bleibt zu sagen, dass die wir das Spiel unnötig aus der Hand gegeben haben. Die Mädels zeigten sich weiterhin beeindruckt von der neuen Spielklasse, die aber nichts anderes darstellt, als eine „bessere” Bezirksoberliga. Wir müssen schnell den Kopf frei bekommen und uns klar machen, dass wir die Spiele nicht einfach so gewinnen können. Es fehlt uns weiterhin an Kondition und Kraft, die schnellstmöglich aufgearbeitet werden muss.” fügte Trainer Wolf nach dem Spiel etwas enttäuscht hinzu.

TSG: Kamer; Löbrich, Schlereth, Hof (3), C. Schmitt (4), Winter (3), Geyer, Armbruster (1), Hoffmann (2), Protzel, M. Schmitt (3/1).

HSG: Jakobi, Müjde; Jo. Dingeldein (5), Ji. Dingeldein, S. Schmidt (3), Rummel, Zillig, R. Schmidt (6), Dluzak, Schurich, Graf, Lautenbach (6), Eberle (1), Rosner.

Siebenmeter: TSG 1/5 – HSG 0/1
Zeitstrafen: TSG 0 – HSG 3

Schiedsrichterin: Pallaske (TSV Klein-Auheim) mit einer perfekten Leistung.