Durch eine aggressive 3-2-1 Deckung kämpften sich die Damen jedoch wieder in das Spiel und kamen dabei selbst zu einfachen Ballgewinnen. Beim 4:4 schaffte man das erste Mal den Ausgleich und konnte dann mit 6:5 in Führung gehen. Schließlich ging die TSG mit einer 11:10 Führung in die Halbzeit, wobei man zu diesem Zeitpunkt schon hätte höher führen müssen. Allein 3 Siebenmeter wurden hierbei an Pfosten und Latte geworfen. Zudem kam der Gegner nur durch Tempogegenstöße und Würfe von den Außenpositionen zum Torerfolg. Durch die offensive Abwehr der TSG-Damen war der Rückraum der HSG Oberts./Heus. quasi aus dem Spiel genommen.

Die Bürgeler kamen dann nach der Pause gleich wieder gut ins Spiel und konnten zu Beginn der zweiten Halbzeit den Vorsprung bis auf 14:11 ausbauen. Zu diesem Zeitpunkt deutete alles darauf hin, dass man den ersten Sieg in der BOL einfahren könnte. Aus unerklärlichen Gründen verlor die Mannschaft dann aber vor allem im Angriff vollkommen den Faden und viele Angriffe wurden überhastet abgeschlossen. So erziehlte man selbst ca. 15 Minuten lang kein eigenes Tor und aus der 14:11 Führung wurde ein 14:16. Die Unsicherheit im Angriff übertrug sich dann auch noch auf die Abwehr und man geriet mit 16:20 weiter ins hintertreffen. Die Mannschaft kämpfte sich dann noch mal auf 18:20 heran, aber letztendlich reichte es nicht mehr für einen Punktgewinn.

Mit der Leistung der Mannschaft zwischen der 10 und 40 Minute hätte man das Spiel wohl gewonnen, aber leider waren vor allem in diesem Spiel die Leistungsschwankungen sehr groß.

Es spielten: Dany Rieth (Tor), Franzi Schäfer (Tor), Christine Jöckel (2), Danijela Margetic (2), Elina Specht (1), Lisa Kaiser (4), Petra Stenger (2), Katja Lange (3), Lynn Hoddersen (1), Bettina Fenn-Nubert, Merit Specht, Viviana Mastroserio, Michelle Rümmelein (3)