Bürgel tat sich schwer ins Spiel zu kommen. Erneut machte das Zusammenspiel in der Abwehr große Sorgen und Maintal kam häufig zu leichten Torerfolgen. Auch der Angriffsmotor lief nicht rund und es entwickelte sich ein zähes Ringen um jeden Treffer. Es gelang den Hausherren zwar, sich Mitte der Halbzeit auf vier Tore abzusetzen (13:9), dieser Vorsprung wurde aber durch leichte Fehler schnell wieder verspielt. So ging es aufgrund der schwachen Leistung verdient mit einer nur knappen Führung (18:17) in die Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel an der Spielweise der TSG. Im Angriff wurde nur selten nach dem Konzept gespielt, die Abwehr offenbarte immer wieder große Schwächen. Diese nutzte Maintal zu einer 22:20-Führung, die Bürgel allerdings als Weckruf ansah. Mit dem 25:25 glich die TSG aus und legte von da an einen starken 11:4-Schlussspurt hin. Endlich wurde im Angriff konsequent abgeschlossen und in der Abwehr zusammengearbeitet. Am Ende wurde so doch noch ein deutliches Endergebnis erspielt.

Letztendlich muss man festhalten, dass die Mannschaft abermals gegen einen schwachen Gegner nicht ihr volles Potenzial abrufen konnte. Mit einer durchgängigen Leistung wie in der Schlussviertelstunde wäre ein deutlich höherer Sieg möglich gewesen. Als Verbesserung zum Spiel in Pfungstadt ist allerdings zu sehen gewesen, dass die Mannschaft in der Schlussphase deutlich cleverer gespielt hat und so den sicheren Vorsprung gut verwaltet hat.

Am kommenden Wochenende muss die Erste zum Auswärtsspiel bei der SKG Roßdorf antreten. Anpfiff ist um 18.00 Uhr. Die Roßdorfer haben in eigener Halle bereits die SG Rot-Weiss Babenhausen geschlagen und stehen aktuell mit 3:3 Punkten auf dem neunten Rang. Die Mannschaft freut sich auf erneut zahlreiche Unterstützung und will auch im fünften Spiel ungeschlagen bleiben.

Es spielten:

TSG: Wösthoff, D. Nastos; Bagnara, S. Lenort, Führ (3), Vogt, Wilde (4), Vogel (5), P. Nastos (4), Kleimann (4), N. Lenort (12/7), Heckmann (2), Denhard (2) – Auf der Bank: Kai Siegordner

HSG: Obermeyer, Menge; Labonte (6), Werner (1), Merz (2), Vicen, Käseberg (2), Halter (2), Schindler (2), Maric (2), Winter (4/1), Müller (1), Dunkel (8/4), Löw

Spielfilm: 1:0; 4:3; 5:6; 7:7; 11:7; 13:9; 14:13; 18:17 – 20:22; 25:25; 28:25; 32:27; 36:29

Siebenmeter: 7/8 – 5/6

Zeitstrafen: 3 – 4

Zuschauer: 350