Babenhausen überraschte die TSG mit einer für ihre Verhältnisse sehr defensiven Variante der 3:2:1-Deckung. Dennoch kam Bürgel gut ins Spiel und führte 4:2. Doch die Hausherren ließen sich dadurch nicht beirren und glichen beim 5:5 wieder aus. Bis zum 11:10 entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ehe Bürgel nach 20 Minuten dem hohen Tempo Tribut zollen musste. Denn bis hierhin war es der TSG gelungen, die stärkste Waffe der SG, den Gegenstoß, komplett zu unterbinden. Mit mangelnder Kraft ließ die Konzentration etwas nach und klare Torchancen wurden ausgelassen. Dies nutzten die Hausherren, um auf 13:10 weg zu ziehen. Diesen Vorsprung hielten sie bis zur Pause (17:14).

Nach Wiederanpfiff gelang es der TSG in Überzahl, das Spiel auf 19:18 zu verkürzen. Doch statt den Ausgleich zu erzielen, leistete man sich erneut eine nachlässige Phase und Babenhausen zog auf 22:18 davon. Diesem Rückstand lief man bis in die Schlussphase hinterher, ehe man beim 32:30 den Ball gewann und auf ein Tor hätte verkürzen können. Doch durch ein Missverständnis wurde der Ball in der eigenen Hälfte ins Aus gespielt. Babenhausen nahm das Geschenk dankend an und entschied durch das 33:30 das Spiel.

Abschließend lässt sich festhalten, dass in einem Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe Kleinigkeiten entscheidend sind. So war Babenhausen besser eingespielt und hatte vor allem die bessere Einstellung zum Spiel „Bei Babenhausen war vom ersten bis zum vierzehnten Spieler jeder heiß auf den Sieg. Das hat uns heute gefehlt”, resümiert Betreuer Hans Kaiser die Partie.

Am kommenden Sonntag empfängt Bürgel den TV Gelnhausen II um 18.00 Uhr in der Sportfabrik. Der TV steht aktuell mit 2:8 Punkten auf einem Abstiegsplatz, spielte bislang aber deutlich unter seinen Möglichkeiten. Die TSG ist also vorgewarnt und muss nun beweisen, dass sie eine Niederlage wegstecken kann. Dabei hofft sie auf die wie immer tolle Unterstützung ihrer zahlreichen Zuschauer!

Es spielten:

SG: Goder, Breitenbach; Seipel (6/2), Müller (3), Weis (1), Nickolay (5), Erk (6/2), Dobler (3), Gotta, Stoffel (3), Siebenschuh (4), Geist (1), Binder (2), Küchler (2)

TSG: Wösthoff, D. Nastos; Bagnara, S. Lenort, Führ (2), Vogt, Wilde (2), Vogel (4), P. Nastos (7),
Kleimann (2), N. Lenort (10/5), Heckmann, Denhard (5) – Auf der Bank: Hans Kaiser

Spielfilm: 1:0; 2:4; 6:5; 7:8; 9:9; 11:9; 13:10; 17:14 – 18:14; 19:18; 22:18; 25:23; 31:27; 32:30; 36:32

Siebenmeter: 4/5 – 5/5
Zeitstrafen: 4–3
Zuschauer: 350