Normale Spiele scheinen gegen eine HSG Hanau nicht möglich zu sein. Zu groß ist anscheinend der Drang der HSG und deren Umfeld, zum Sieg um jeden Preis. Die Vorlage diesmal gab aber das Heimteam selbst, eine schwache Abwehr und eine Vielzahl von einfachsten Ballverlusten erlaubten der HSG ein leichtes Spiel. Bereits zur Halbzeit hatte man sich einen 12 Tore Rückstand eingefangen.

In der zweiten Hälfte bäumte sich das Team auf und konnte die Niederlage im Rahmen halten. Die Abwehr steigerte sich und im Angriff ging man nun konsequenter in die Zweikämpfe, sodass man am Ende mit 25:33 Toren das Nachsehen hatte.

Ein äußerst rühmlicher Höhepunkt diese Spiels war jedoch der Auftritt des seitens der HSG Hanau gestellten Sekretärs. Dieser mischte sich massiv in das Spielgeschehen ein und reklamierte gezielt Wechselfehler der TSG, wobei er die Akteure nicht mit Spielernummern sondern persönlich mit Namen ansprach. Persönlich demonstrierte er das, seiner Meinung nach, Fehlverhalten der Bürgeler Spieler. Höhepunkt war dann wohl, als er sich handgreiflich an der Zeitmessanlage zu schaffen machte, hier musste man ihn davon abbringen um größeren Schaden zu vermeiden. Sicherlich ein einzigartiger Vorfall in der bisherigen Geschichte der ESO-Sportfabrik.

Neben diesen negativen Erfahrungen, konnte man auch etwas Erfreuliches der Partie abgewinnen, das „Comeback“ in der C1 von Marius Ritz nach einer rund 9-monatigen Verletzungspause.

Es spielten:

TSG: Florian Ritter (TW), Elias Knop (1), Lukas Georg (4/3), Fabian Seuring (3), Denis Zahn (7/1), Luca Morgano (1), Tobias Lehmann (4), Marius Ritz (1), Sven Nast (3/1), Michael Ritter (1) – Auf der Bank: Nils Lenort , Alessandro Lega, Rainer Lehmann

HSG: Alexander Kaun (TW), Fabian Siekierski (TW), Sebastian Jung (3), Luca Seidenspinner (2), Erik Messmer (3), Moritz Kosch (10/2), Markus Breyer, Luca Radina (6), Maximilian Horn, Yannik Ahouansou (1), Julian Springer (4), Louis Pappert (1) ,Fabian Yazdi (2) – Auf der Bank: Thorsten Springer, Silahan Gezer

Siebenmeter: 7/5 – 2/2
Zeitstrafen: 2–5