Die TSG-Mädels begannen wie in jedem Heimspiel sehr nervös. In den ersten paar Minuten des Spiels, schaffte man es nicht den Ball im Tor unterzubringen. Auch im Aufbauspiel leistete man sich sehr viele Fehler, sodass man die Gäste aus Bachgau zu einfachen Toren im Gegenstoß einlud. Die offensive Abwehr stand gegen den körperlichen überlegenden Gegner gut und konnte einige Ballverluste beim Gegner erzwingen. Nach einer schwachen ersten Hälfte der TSG-Mädchen stand es 5:10.

In der zweiten Halbzeit sah es anfangs nach einem erneuten Debakel aus. Die HSG konnte sich schnell mit zehn Toren (7:17) absetzen und es schien denselben Lauf zu nehmen, wie bereits gegen Weiterstadt. die die TSG-Mädels in der zweiten Halbzeit überrannte. Doch dieses Mal hielt die TSG dagegen und erhöhte sogar das Tempo. Beim Stand von 14:24 musste der Gast dem Tempo schließlich Tribut zollen und die TSG konnte den Rückstand Tor um Tor aufholen. Am Ende war dieser jedoch zu hoch und man verlor verdient mit 22:26

Fazit: Die TSG-Mädels haben gezeigt, dass sie bereits aus den vergangenen Spielen gelernt haben. Man hat es geschafft auch am Ende des Spiel das Tempo hoch zu halten und einen körperlich stärkeren Gegner im Griff zu halten. Die zweite Halbzeit wurde daher auch gewonnen, was einen weiteren Motivationsschub geben sollte. Ein besonderes Lob hat sich Torhüterin Anna Kamer verdient, die wiederholt über sich hinausgewachsen ist.

Am kommenden Wochenende beginnt die Rückrunde. Am Sonntag um 14:50 gastiert der TV Altenhasslau in der ESO-Sportfabrik. Das Hinspiel konnte die TSG zwar mit 36:18 für sich entscheiden, doch der TVA konnte in der Zwischenzeit zwei Spiele gewinnen und platziert sich somit einen Platz hinter der TSG.

Es spielten: Kamer; Schlereth, Hof (6), Röhm, Protzel, Winter (7), Geyer (1), Kaufhold, Armbruster (2), Hoffmann (3), M. Schmitt (3).
Auf der Bank: Wolf, Kreis, Kaiser, Löbrich.

Zeitstrafen: TSG 1 – HSG 2
Siebenmeter: TSG 1/6 – HSG 1/2

Spielfilm: 0:3, 2:4, 4:6, 4:9, 5:10 – 6:14, 7:17, 12:20, 14:22, 17:24, 20:25, 22:26.