Bürgel kam schlecht ins Spiel. Im Angriff wurde nur selten nach Konzept gespielt, in der Abwehr konnten vor dem Spiel klar angesprochene Abläufe der Gegner nicht unterbunden werden. Nur dank einiger Tore über die Außenpositionen blieb die TSG im Spiel. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit tat sich der Gastgeber auch weiterhin im Angriff schwer, nur dank einer besser werdenden Abwehrleistung blieb die Partie ausgeglichen.

Nach Wiederanpfiff lief der Angriff etwas besser, nun war es erneut die Abwehr, die Sorgen bereitete. Innerhalb von fünfzehn Minuten kassierte man so viele Tore wie in der gesamten ersten Spielhälfte. Nach dem 21:21 geriet auch der Angriff wieder ins Stocken, da zu viele freie Wurfchancen vergeben wurden. Dies nutzte Gelnhausen, um sich einen Vorsprung zu erspielen. Die TSG versuchte zwar, sich gegen die drohende Niederlage aufzubäumen, ließ aber in der Schlussphase selbst die klarsten Chancen liegen. Die cleveren Gäste brachten den Vorsprung souverän über die Zeit und nutzten die offene Manndeckung am Ende, um das Ergebnis sogar noch auszubauen.

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass man das Spiel aufgrund der eigenen Schwäche aus der Hand gegeben hat. Gelnhausen spielte genau so, wie vor dem Spiel angekündigt, doch die Bereitschaft und der Wille sich darauf einzustellen haben gefehlt. „Wer so viele Fehler macht, hat einen Sieg nicht verdient”, so das passende Fazit von TSG-Spielertrainer Christian Breiler.

Am kommenden Wochenende muss die TSG zum Duell beim Mitaufsteiger TV Asbach antreten (Sa., 18:30). Asbach (9:5 Punkte) liegt aktuell auf dem siebten Platz und verfügt, ähnlich wie Gelnhausen, über eine sehr erfahrene Mannschaft mit Spielern, die bereits höherklassig gespielt haben. Auch in diesem Spiel wird vorher klar sein, welche Spielweise die TSG erwartet. Die Mannschaft hat also schon im nächsten Spiel die Möglichkeit zu beweisen, dass sie aus ihren Fehlern gegen Gelnhausen gelernt hat. Dabei hofft sie auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung ihrer tollen Fans!

Es spielten:

TSG: Wösthoff, D. Nastos; Bagnara, Führ, Vogt (4), Wilde (2), Vogel, P. Nastos (5), Kleimann (2), N. Lenort (6/4), Heckmann (3), Denhard (2/1), Hock – Auf der Bank: Hans Kaiser

TV: Zimmermann, Stübner; Geiger (9/1), Kršo (5), Zeiger (8/2), Schneider, Krauß (1), Hundur (1/1), Malle (4), Brill (1), Horikawa (1)

Spielfilm: 0:3; 2:5; 6:7; 9:10; 11:11 – 12:11; 14:13; 14:15; 21:21; 21:23; 22:25; 24:28; 25:31

Siebenmeter: 5/6 – 4/6

Zeitstrafen:      6 – 6

Zuschauer:      200