Die TSG kam gut aus den Startlöchern und ging durch 2 Tore aus dem Rückraum von Michelle mit 2:0 in Führung. Bis zum 6:6 verlief das Spiel dann ausgeglichen, wobei auf Bürgler Seite einige gute Chancen ungenutzt blieben.

Nach ca. 15 Minuten kam es dann zum fast schon gewohnten Bruch im Spiel der Gäste und die SG Hainburg konnte bis zur Halbzeit auf 13:8 davonziehen. In dieser Phase wurde im Angriff überhastet abgeschlossen, bzw. kam es zu vielen technischen Fehlern. In der Abwehr agierte man zu passiv, so dass die Hainburger ihre Außen immer wieder frei spielen konnten, oder der Ball abermals an den Kreis kam. In dieser Phase gab es dann fast ausschließlich 7-Meter für den Gastgeber.

Insgesamt gab es deren 12!!! gegen uns und 5 für uns, wobei von unseren gut aufgelegten Torhüterinnen 4 Siebenmeter abgewehrt werden konnten.

Die Bürgler Damen kamen hoch motiviert aus der Kabine und wollten sich noch nicht geschlagen geben. Doch zunächst konnte der Gastgeber noch seine Führung bis auf 16:8 ausbauen. Dann gelang es den Bürglern doch noch, den Schalter wieder umzulegen und es entwickelte sich ein völlig neues Spiel.

Die Abwehr war fortan hoch konzentriert und den Hainburgern gelang aus dem Positionsspiel kein Tor mehr. Im Angriff spielte man nun sicher den Ball und suchte konsequent den Abschluss. Über ein 18:15 kam es dann ca. 8 Minuten vor Schluss zum nicht mehr für möglich gehaltenen 20:20 Ausgleich (12:4 Lauf für Bürgel). Bei diesem Stand war man dann selbst zweimal im Angriff und hatte die Chance in Führung zu gehen. Leider wurde man dann wieder zu hektisch und verlor zu einfach die Bälle im Angriff, so dass der Gastgeber wieder mit 23:20 in Führung gehen konnte. Damit war dann die Partie endgültig entschieden.

Mit dieser Leistung in der zweiten Halbzeit wird man in der BOL nicht chancenlos bleiben und noch die nötigen Punkte gegen den Abstieg holen. Aber es reichen halt nicht nur gute 25 Minuten in einem Spiel.

Schon beim nächsten Spiel am Sonntag beim bisher ebenfalls punktlosen SV Hochland/Fischborn können die Damen auf der Leistung vom letzten Spiel aufbauen.

Es spielten:

Sylvia Elbert, Daniela Rieth; Vivi Mastroserio, Dani Margetic, Petra Bender-Röhr, Elina Specht (1), Merit Specht (3), Lisa Kaiser (3/2), Katja Lange, Christina Jöckel (4), Jana Kopp (2), Bettina Fenn-Nubert (1), Michelle Rümmelein (7/1), Alexandra Schweedt