Bürgel startete gut in die Partie und führte schnell mit 4:1. Aus einer gut agierenden 3:2:1-Deckung wurden Bälle erobert und in leichte Tore umgewandelt. Doch im Lauf der ersten Halbzeit verlor die Abwehr in der offensiven Ausrichtung zu viele Zweikämpfe, was Lampertheim zu leichten Toren kommen ließ. Deshalb stellte man die Abwehr auf 6:0 um, stand kompakter und den Gastgebern fiel es immer schwere Tore zu erzielen. Dies nutzte die TSG um sich Tor um Tor abzusetzen. Zur Pause führte man verdient mit 17:11 Toren.

Nach der Halbzeit knüpften die Gäste zunächst im Angriff gut an die Leistung aus Abschnitt eins an, die Defensive wurde jedoch wieder zu passiv. Als dann nach 40 Minuten auch der Angriff für kurze Zeit ins stocken geriet, verkürzte Lampertheim auf 22:20. Zwei wichtige Tore in Unterzahl und besser ausgespielte Angriffe in der Schlussphase brachten die TSG aber wieder zurück zum alten Vorsprung. So endete das Spiel letztendlich verdient mit 33:27 für die TSG.

Am Ende muss man festhalten, dass dieser Sieg nicht mehr als eine Pflichtaufgabe war und für die letzten schweren Spiele in der Hinrunde den nötigen Schub geben sollte. Mitnehmen sollte die Mannschaft vor allem die gute Deckungsarbeit aus der ersten Halbzeit, denn mit einer so konzentrierten Leistung über 60 Minuten wäre ein deutlich höherer Sieg möglich gewesen.

Am kommenden Wochenende empfängt die TSG die TuS Griesheim. Anpfiff ist Sonntag um 18:00 Uhr in der Sportfabrik. Griesheim (9. Platz/11:9 Punkte) hat in den letzten beiden Spielen mit Babenhausen und Gelnhausen II zwei Mannschaften bezwingen können, gegen die die TSG zuletzt Niederlagen einstecken musste. Die junge Mannschaft, die ihr Glück im Angriff über viele 1:1-Situationen sucht, muss also sehr ernst genommen werden, will man die Erfolgsspur auch weiterhin halten. Die Mannschaft freut sich auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung ihres tollen Publikums.

Es spielten:

TV: Himmer, Wildt; Richter (2), Vogel (3), Radmacher, Strubel (2), Eschenauer (3), Mauser (1), Sosebee (5), Redig (6/2), Zielonka (5), Eppers

TSG: D. Nastos, Wösthoff; Bagnara, Führ, Wolf (5), Vogt, Wilde (3), Vogel (3), P. Nastos (4), Kleimann (2), N. Lenort (12/8), Heckmann (1) Denhard (3) – Auf der Bank: Kai Siegordner

Spielfilm: 0:1; 1:4; 3:6; 5:10; 6:13; 11:17 – 12:17; 17:22; 20:22; 22:28; 24:31; 27:33

Siebenmeter: 2/4 – 8/8

Zeitstrafen:      2 – 5

Zuschauer:      100