Wie schon zuletzt verschlief Bürgel die Anfangsminuten, schloss zu ungenau ab und die HSG setzte sich über Gegenstöße auf 2:5 ab. Bürgel ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und fing sich schnell wieder. Im Angriff wurde geduldig und sicher der Ball gespielt und im richtigen Moment die sich bietenden Freiräume genutzt. Beim 5:5 war der Ausgleich geschafft. Sowohl durch schöne Einzelaktionen wie auch sehenswertes Kombinationsspiel mit dem Kreis wurden die TSG-Damen das spielbestimmende Team. In der offensiven Abwehr stand Bürgel gut, war frühzeitig an Ball und Gegner und ermöglichte der HSG kein Durchkommen mehr, was sich in 15 Minuten ohne Gegentor wiederspiegelte. Die TSG ging in Führung und baute diese über Tempohandball aus der eigenen Abwehr raus von 8:5 und 12:6 bis zur Pause auf 14:7 aus. Neben den Toren aus dem Spiel heraus, zeigte Bürgel auch Stärken bei den 7-Metern. Vorne wurde jeder Strafwurf verwandelt und hinten wurden zwei entschärft.

Leider kam die Pause für den Spielfluss der TSG ungelegen, den in den zweiten 30 Minuten stockte es im Angriffsspiel. Man verstrickte sich zu sehr in Einzelaktionen, ließ den Ball kaum einmal von links nach rechts durchlaufen. Auch die Überzahlsituationen wurden nicht gezielt ausgespielt und das Spiel wurde zerfahren. Aber selbst diese Phase brachte die TSG-Mädels nicht von der Siegerstrasse, denn auf die Abwehr und die Torfrau war an diesem Tag verlass. So verwaltete Bürgel lange Zeit durch ein 17:12 und 20:15 sicher einen 5 Tore Vorsprung. Gegen Ende der Partie wurde auch wieder druckvoll und dynamisch im Angriff agiert und das Endergebnis von 25:17 verdient heraus gespielt.

Mit diesem Sieg haben die Bürgelerinnen nach Punkten zur HSG Dreieich aufgeschlossen und liegen nur noch 2-3 Punkte hinter dem Mittelfeld der Bezirksoberliga.

Es spielten: D. Rieth, P. Bender-Röhr, M. Giegerich (1), E. Specht, L. Kaiser, K. Lange (1), C. Jöckel (5/1), P. Stenger (1), J. Kopp (4/4), L. Hoddersen (8), B. Fenn-Nubert (1), M. Specht (2), A. Schweedt, M. Rümmelein (2/1)