Die Partie startete ohne großes Abtasten sofort mit schnellen Toren beider Mannschaften. Während man im Angriff den Gastgebern dank schnellen Spiels kaum Chancen ließ, war die TSG in der eigenen Defensive zu passiv. So entwickelte sich ein munteres Scheibenschießen, bei dem auf beiden Seiten die Torschützen häufig unbedrängt zum Abschluss kamen. Keine der beiden Mannschaften war in der Lage sich abzusetzen und so ging man mit einem 17:19-Rückstand in die Halbzeit.

Nach der Pause präsentierte sich die TSG-Abwehr wie ausgewechselt. Gegen den Rückraum wurde nun deutlich aggressiver verteidigt, was dazu führte, dass sich Stockstadt mit dem Tore werfen deutlich schwerer tat. Leider geriet nun auch der eigene Angriff ins Stocken und die Partie blieb eng umkämpft. Beim Stand von 25:25 wurden zwei Tempogegenstöße in Folge vergeben, die die erlösende erste Führung in Halbzeit zwei bedeutet hätten. So dauerte es bis zum 29:28, ehe dies gelang und man mit dem 30:28 im Anschluss den Sieg perfekt machte.

Abschließend ist vor allem positiv zu erwähnen, dass die Mannschaft endlich ein knappes Spiel für sich entscheiden konnte und in der Schlussphase die nötige Cleverness an den Tag legte. Auf der Abwehrleistung der zweiten Halbzeit kann aufgebaut werden, zudem lief es im Angriff besonders dann gut, wenn Spielzüge gespielt wurden.

Am kommenden Samstag empfängt die TSG Mitaufsteiger TV Bürgstadt zum ersten Rückrundenspiel in der Sportfabrik. Das Hinspiel wurde mit 37:31 gewonnen, allerdings ist der noch punktlose Tabellenletzte nicht zu unterschätzen. Ziel muss es aber dennoch sein, den Schwung aus dem ersten Sieg des Jahres mitzunehmen und vor eigener Kulisse nachzulegen. Die Mannschaft freut sich auf die Unterstützung ihrer Anhänger.

Es spielten:

TSG: Wösthoff, Nastos; Bagnara (1), S. Lenort, Wolf (1), Vogt (7), Wilde (5), Vogel (1), P. Nastos (2), Kleimann (1), N. Lenort (7/3), Heckmann (3), Denhard (3) – Auf der Bank: Kai Siegordner

HSG: Weißling, Fabrig; Debor (2), Schüßler (9/1), Herbrik, Schneider (2), Späth, Daus (4), Lahme (5/2), Bauer (1), Thom (7)

Spielfilm: 0:2; 2:2; 7:7; 11:11; 15:17; 17:19 – 18:19; 23:23; 24:26; 27:27; 29:28; 30:28; 31:30

Siebenmeter: 3/4 – 4/7

Zeitstrafen:      5 – 7

Zuschauer:      150