Ab der ersten Minute war zu erkennen, dass den Gästen Durchschlagskraft fehlte und sie somit versuchten über lange Angriffe die Abwehr der TSG zu Fehlern zu verleiten. Während Bürgel nach jedem Ballgewinn ein schnelles Tor erzielte und nur selten in das gebundene Angriffsspiel gehen musste, tat sich Bürgstadt schwer, zu Wurfmöglichkeiten zu kommen. Leider hatten die Gastgeber das Pech, einige Tore aus abgefälschten Würfen und nach Abprallern zu kassieren, sonst wäre die Pausenführung (23:15) bereits deutlich höher ausgefallen.

Nach der Pause brachen die Gäste dann völlig ein und traten die Rückwärtsbewegung phasenweise gar nicht mehr an. Folge war ein 8:0-Lauf zum 33:17 – die endgültige Entscheidung. Im Anschluss ging es für Bürgstadt nur noch um Schadensbegrenzung und das Verhindern des 50. Tores durch die TSG.

Letztendlich muss man den Sieg gegen einen überforderten Gast unter der Kategorie „Pflichtsieg” ablegen und sich auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Erfreulich war noch die Rückkehr des während der kompletten Hinrunde verletzten Spielertrainers Christian Breiler, der in der zweiten Halbzeit Spielpraxis sammeln konnte.

Am kommenden Sonntag muss die TSG zur SKG Bonsweiher reisen. Der Tabellenneunte (14:14) ist ebenfalls mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet (26:24 gegen TV Gelnhausen II) und überzeugte in der ersten Saisonhälfte mit 6 Heimsiegen aus 7 Spielen. Die SKG ist also trotz des deutlichen 36:30-Erfolgs der TSG aus dem Hinspiel nicht zu unterschätzen. Die Mannschaft freut sich auf die zahlreiche Unterstützung ihrer Anhänger.

Es spielten:

TSG: Wösthoff, Nastos; S. Lenort (2/2), Führ (5), Wolf (5), Vogt (4), Wilde (2), Vogel (5), P. Nastos (10), Breiler, Kleimann (2), N. Lenort (9/1), Heckmann (2), Denhard (2) – Auf der Bank: Hans Kaiser

TV: Weber, Zeitler; Berberich (5), Klingenbeck (1), Usselmann, Mayer (4/1), Hess (2), Bäuerlein (3), Roos (2), Geider, Fleischmann (3), Eck (5)

Spielfilm: 2:0; 2:2; 4:2; 6:3; 13:8; 20:13; 23:15 – 25:17; 33:17; 40:20; 46:23; 48:26

Siebenmeter: 3/3 – 1/5

Zeitstrafen:      5 – 3

Zuschauer:      150