Die Gastgeber bestimmten auch die ersten Minuten des Spieles und alles schien nach Plan zu laufen. Über leichte Ballgewinne in der Deckung und temporeiches Angriffsspiel setzte man sich vom 3:1 auf 7:3 ab. Ein unerklärlicher Bruch im Spiel ließ die Gäste beim 8:8 wieder ausgleichen. In dieser Phase wurde in der Abwehr nur halbherzig zugepackt und viel zu langsam agiert, wodurch die HSG ins Spiel finden konnte. Im Angriff wurde der Ball ohne Not ins Aus oder die gegnerischen Hände geworfen und strukturlos agiert. Eine Auszeit brachte wieder die nötige Bereitschaft zurück in die Deckung. Die Offensive spielte geordneter und nutze einige Spielzüge, um zu schönen Abschlüssen zu kommen. So bestimmte Bürgel bis zur Halbzeit wieder das Spielgeschehen und mit 13:9 wurden die Seiten gewechselt.

Die zweiten 30 Minuten dominierten die TSG-Mädels dann nach Belieben. Auch wenn die Abwehr weiterhin nicht aggressiv genug arbeitete und oft ins Schwimmen geriet, wurde der Angriff der HSG zu keiner richtigen Bedrohung mehr. Dafür zeigte Bürgel nun richtige Spielfreude im Angriff. Es wurde druckvoll auf die Abwehr gegangen und immer wieder wurden die Konzepte gezielt gespielt. Mit viel Bewegung, dem Auge für den freien Mitspieler und Wurfgewalt aus der zweiten Reihe setzte sich die TSG Tor um Tor ab. Über 16:9 und 19:11 war spätestens beim 22:12 Mitte der zweiten Halbzeit der Sieg eingefahren. Bürgel verwaltete den Vorsprung sicher bis zum Ende und ließ sich auch durch Unterzahlsituationen nicht aus der Ruhe bringen. Schließlich erspielten sich die Mädels ein verdientes 28:18.

Es spielten: D. Rieth, S. Elbert, P. Bender-Röhr, D. Margetic (1), E. Specht (5), K. Lange (1), C. Jöckel, P. Stenger (4), K. Tschotschek (4), L. Hoddersen (2), A. Schweedt, M. Specht (2), M. Rümmelein (9/6)