Die Begegnung begann sehr ausgeglichen; keine Mannschaft konnte sich in der ersten Halbzeit absetzen. Obwohl die TSG-Damen auf einige Stammkräfte verzichten mussten (verletzungs- und berufsbedingt), hielten sie gegen die erfahrenen Gäste überraschend gut mit. In der Abwehr wurde schnell geschoben und nur wenige Würfe aus dem Rückraum zugelassen, lediglich die starke Kreisläuferin aus Bruchköbel war nicht in den Griff zu bekommen.

Im Angriff spielten die TSG-Damen mit viel Bewegung, setzten immer wieder Spielzüge an und setzten so die offensive 5:1-Abwehr des Gegners unter Druck; leider lies die Wurfgenauigkeit häufig zu wünschen übrig, deshalb blieb die Torausbeute insgesamt mager. Nach 45 Minuten machte sich dann der Kräfteverschleiß im Bürgeler Team bemerkbar. Da im Rückraum praktisch nicht gewechselt werden konnten, fehlte der Druck im Bürgeler Angriffsspiel und in den letzten 10 Minuten gelang kein Tor mehr; die SGB konnte daraus Kapital schlagen und siegte mit weiteren 4 Toren letztendlich sicher mit 14:10(5:6).

Es spielten: Franzi Schäfer; Lea Cölsch(2), Domi Dertinger(6/2), Lea Hoddersen(1), Laura Hof, Yvonne Hoppenstaedt, Dani Jochheim, Nicki Kaiser(1), Hanna Pfeiffer, Gisela Specht, Julia Stih