Die TSG-Mädels kamen gut ins Spiel und konnten gegen die offensive Abwehr der Gastgeber mit guten Einzelaktionen leichte Tore erzielen. In der Abwehr jedoch hatte man große Probleme das Kreisläuferspiel zu unterbinden und musste nach einem zwischenzeitlichen 5:5 einem 6:19 Rückstand hinterher laufen. Dieser Vorsprung hatte bis zur Pause bestand, da man die freien Torchancen nicht nutzen konnte. Auch im Aufbauspiel im Angriff machte man viele kleine Leichtigkeitsfehler, die die HSG mit Tempogegenstößen bestrafte.

Aus der Halbzeitpause heraus, vergrößerte die HSG die Führung. Es sah nun so aus, als könnte die HSG das Spiel weiterhin zu ihren Gunsten kippen und ein ähnliches Ergebnis wie im Rückspiel erzielen (15:37). Doch die TSG-Mädels gaben sich nicht auf und konnten fast zweimal einen höheren Vorsprung auf zwei Tore reduzieren, doch leider kam man aufgrund der vielen technischen Fehler nicht näher heran. Am Ende schaffte man es jedoch die zweite Halbzeit für sich zu entscheiden, jedoch verlor man am Ende verdient mit 29:32.

Fazit: Wenn man über das gesamte Spiel so viele Fehler macht, dann kann man einen solchen Gegner nicht besiegen. Zwar zeigten die TSG-Mädels ein sehr gutes Spiel, jedoch wäre auch hier eine Überraschung möglich gewesen. Somit kann man klar erkennen, dass die Mädels einiges dazu gelernt haben, jedoch nicht aufhören dürfen zu arbeiten, wenn man mal ganz oben stehen möchte.

Es spielten: Kamer; Hofmann, Hof (8), Winter (6), Geyer (1), Kaufhold (5), Armbruster (3), Hoffmann (5), Strohl, Protzel (1).

Siebenmeter: TSG 0/1 – HSG 5/5
Zeitstrafen: TSG 3 – HSG 1

Spielfilm: 2:1, 5:5, 5:8, 6:10, 9:15, 13:18 – 15:20, 17:24, 20:25, 25:27, 25:30, 26:31, 28:31, 29:32.