Die TSG-Mädels kamen gut ins Spiel und erspielten sich über eine 1:0, 3:1 eine 8:3 Führung. Dabei überraschten die Gäste mit einer 4:2-Deckung mit zwei offensiven Halben, die die beiden TSG-Halben aus dem Spiel nahmen. Aufgrund dieser ungewohnten Abwehr, wurden die TSG-Mädels dazu verleitet sich recht früh die Würfe zunehmen, anstatt dieses im 4 gegen 4 auszuspielen. Somit hatte man einige Chancen ausgelassen. Am Ende der Halbzeit stand es 12:7 für die TSG.

In der zweiten Halbzeit ging der HSG die Luft mit zunehmender Spielzeit aus. Zwar konnten die Gäste kleinere Unaufmerksamkeiten der TSG-Abwehr noch zu drei Toren nutzen. Im Angriff jedoch spielte man wie in der ersten Halbzeit. Zu Ideenlos agierte man und schloss zu früh, sodass der Ball weitestgehend immer auf die Torfrau flog und somit einfach zu halten war. Am Ende stand ein verdienter, aber in der Höhe zu niedriger 21:10 Sieg für die TSG auf dem Spielprotokoll.

Ein großes Lob geht an Anna Hoffmann, die die kranke TSG-Torfrau nicht nur gut vertrat, sondern den Gegner zur Verzweiflung brachte. Vom Siebenmeterstrich hielt sie 8 von 9 Strafwürfen, sowie eine Vielzahl von den Würfen aus dem Spielverlauf. Hierfür nochmal vielen Dank fürs aushelfen.

Es spielten: Hoffmann; Hofmann, Hof (5), Winter (5), Geyer, Kaufhold (1), Armbruster (4), Strohl, Protzel (2), M. Schmitt (4).

Siebenmeter: TSG 2/2 – 1/9
Zeitstrafen: TSG 1 – HSG 0

Spielfilm: 1:0, 3:1, 7:3, 10:4, 12:7 – 13:7, 17:8, 18:9, 21:10.