Die TSG tat sich schwer mit dem Spiel der Maintaler. Immer wieder stand man falsch zum Gegenspieler, was der Rückraum der HSG zu vielen leichten Toren nutzte. Die Unaufmerksamkeiten in der Defensive wollte man durch schnelles und druckvolles Spiel ausgleichen, allerdings wurde hier häufig zu hektisch agiert, was zu vielen Fehlern führte. Diese nutzte Maintal zu einigen Toren aus dem Gegenstoß und so stand es zur Pause verdient 19:16 für die Hausherren.

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatte dann aber klar die TSG. Dank Toren aus den zweiten Welle und einer deutlich besser stehenden Defensive glich man die Partie beim 20:20 aus, ehe man sich in den folgenden Minuten beim 24:21 erstmals auf drei Tore absetzte. Schlüssel zu diesem 8:2-Lauf waren sowohl die besser arbeitende Abwehr, als auch das deutlich ruhiger aufgezogene Angriffsspiel. So wurden Fehler minimiert und die Angriffe bis zu einer klaren Torchance ausgespielt.

In Überzahl leistete sich die TSG nun einen Aussetzer und war kurz davor, das Spiel noch aus der Hand zu geben. Allerdings erholte man sich aus der Schwächephase schnell wieder und zog nach dem 25:25 der Maintaler erneut vorentscheidend auf drei Tore davon (28:25).

Letztendlich war es das erwartet schwere Spiel gegen motiviert um ihre letzte Chance im Rennen um den Klassenerhalt kämpfende Maintaler. Durch zu viel Hektik und eigene Fehler machte man es sich zudem noch schwerer. Dank der Leistungssteigerung und nur neun Gegentreffern in der zweiten Hälfte bleibt am Ende zwar kein schöner, aber ein verdienter Sieg.

Am kommenden Sonntag empfängt die TSG den Tabellennachbarn SKG Roßdorf (7. Platz/ 17: 17 Punkte). Anpfiff in der ESO-Sportfabrik ist um 18.00 Uhr. Im Hinspiel lieferte man sich ein eng umkämpftes Spiel, das die TSG mit 31:30 für sich entschied. Um auch das Rückspiel gewinnen zu können, hofft die Mannschaft auf erneut zahlreiche Unterstützung ihrer tollen Anhänger.

Es spielten:

HSG: Obermeyer, Majka; Labonte, Maul, Runkel (7), Nehring (3), Käseberg (1), Halter (1), Maric (1), Winter, Müller (6), Dunkel (6/6), Franz (2)

TSG: D. Nastos, Wösthoff; Bagnara (1), S. Lenort (2), Wolf (3), Vogt, Wilde (2), Vogel (1), P. Nastos (5), Kleimann (3), N. Lenort (6/1), Denhard (8/4), Hock – Auf der Bank: Reinhard Walter

Spielfilm: 2:0; 4:1; 5:6; 8:6; 8:10; 10:12; 13:12; 19:16 – 20:20; 21:24; 24:24; 25:28; 28:31

Siebenmeter: 6/8 – 5/6

Zeitstrafen:      3 – 4

Zuschauer:      250