Man war gespannt was auf die Mädels zukommen sollte, da der TVA wie die TSG ihre erste Mannschaft in der Oberliga Süd spielen ließ und die zweite Mannschaft in der Bezirksliga Gruppe 2 ebenfalls außer Konkurrenz  gemeldet hatte, wo diese wie die TSG den zweiten Platz belegt hatte. Also ging man von ähnlichen Rahmenbedingungen aus, zu dem ließ man größtenteils die zukünftige C-Jugend antreten und man nahm nur 3 Spielerinnen aus dem 98er Jahrgang mit, von denen eine Spielerin auch noch kurzfristig krank ausfiel und somit nur noch anfeuern konnte. 

Es stellte sich aber bereits nach sehr kurzer Zeit heraus das der TVA nicht der Maßstab war von dem man ausgegangen ist. Nach der ersten Spielminute führte die TSG bereits mit 0:3, nach der 3. Minute 0:6 und nach der 9. Minute 0:9, nach dem 0:9 erzielte der TVA endlich sein erstes Tor. Aus einer sehr sicheren 3:2:1-Abwehr heraus, gestärkt von zwei Bärenstarken Torhüterinnen, überrollte der ICE aus Bürgel die Gegnerinnen. In dieser Phase spielte sich das Hauptgeschehen dann plötzlich nicht mehr auf dem Parkett ab, sondern auf der gegnerischen Bank. Nach einigen Fehlentscheidungen der jungen Schiedsrichterin brannten den Trainern des TVA die Sicherungen durch, es kam zum kleinen Handgemenge und zu unsportlichen Äußerungen. Schließlich beruhigte sich das geschehen und der Handball geriet wieder in den Vordergrund, die TSG-Mädels blieben konzentriert und machten dort weiter wo sie aufhören mußten und man ging mit 4:20 in die Kabine. 

Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hatte, man schoß 7 Tore in folge ehe man einen Gang zurück schaltete und es dem TVA ermöglichte ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben. Nach dem 10:32 nahm man wieder das Heft in die Hand und man schoß sich immer näher an die 40-Tore-Marke heran, leider wurde diese knapp verfehlt. Apropos leider, leider konnten sich die Trainer auf der Gegenseite trotz des klaren Spielverlaufs nicht beruhigen und man handelte sich schließlich eine rote Karte ein, man erwog sogar das Spiel abzubrechen. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass unsere Mädels sich in dieser Saison gut weiterentwickelt haben und sehr gut für die anstehende Oberliga-Qualifikation gewappnet sind.

Das Rückspiel findet am kommenden Sonntag um 11.30 Uhr in der ESO-Sportfabrik statt. 

Es spielten: Vodenska, Dittmann; Hoffmann (9/1), Schlereth (9), M.Schmitt (5), Armbruster (5), Kaufhold (4), Geyer (4/1), Rümmelein (2), Strohl (1) und Röhm

Kleine Anmerkung am Rande als neutraler Beobachter:
Trotz Fehlentscheidungen pfiff die Schiedsrichterin gut und souverän. Ihre Entscheidungen nahmen zu keinem Zeitpunkt Einfluß auf den Spielverlauf, vielleicht hätten wir ohne diese Fehlentscheidungen 5 Tore weniger geschossen, doch das hätte nichts am klaren Sieg geändert. Schade, daß man sich einem unparteiischen gegenüber so verhalten muß und den Mädchen aus beiden Mannschaften so ein negatives Beispiel ist.